Juli 13, 2015claude

Nelken auf Madagaskar

Anbau und Vewendung dieses antiken Gewürzes

Schon im Altertum waren die Blütenknospen des tropischen Gewürznelkenbaumes als Parfum sehr gefragt. Auch bei den heute in Europa bekannten Gewürznelken handelt es sich um die getrockneten Blütenknospen des Tropenbaumes aus der Familie der Myrtaceen (Eugenia cariophyllata). Dieser ist ursprünglich nicht auf Madagaskar heimisch. Es wird vermutet, dass einige Jungpflanzen dieses Baumes im Jahre 1506 vom portugiesischen Admiral Alphonse d’Albuquerque eingeführt wurden. Erst Ende des 19. Jahrhunderts, mit der Kolonisierung des Landes, wurde begonnen die Gewürznelke zu kultivieren und mit ihren getrockneten Blütenknospen Handel zu treiben. Bis heute wird der Gewürznelkenbaum auf Madagaskar angebaut, geerntet und verarbeitet.

Die Bäume sind nicht anspruchsvoll und wachsen auf sehr verschiedenen Böden problemlos. Vor allem das Volk der der Betsimisaraka an der nördlichen Ostküste, profitiert von den Erträgen der Nelken. Das Hauptanbaugebiet jedoch liegt zwischen Sonierana-Ivongo und Mananara auf der Hauptinsel Madagaskar und ebenfalls parallel auf der nahegelegenen Insel Sainte Marie. Der Duft, der die östlichen Anbaugebiete der Gewürznelke im Oktober überzieht ist unvergleichlich.

Die Bäume werden in einem Abstand von etwa 7 Metern gepflanzt. Nach 7 Jahren entwickeln sich die ersten Knospen der Bäume. Sobald die Knospe sich leicht rosa zu färben beginnt, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, sie zu ernten. Blüht sie auf, entzückt sie durch ihre leuchtend rote Farbe. Die Frucht im Inneren der Blüte wird dann allerdings hart und ungenießbar. Die Ernte der Knospen beginnt in der Regel im November. Nur auf Sainte Marie  werden die Blüten bereits im Oktober gepflückt.

Die Ernte findet in einem dreijährigen Zyklus statt, wobei die erste einen sehr guten, die zweite einen mäßigen und die dritte einen sehr schlechten Ernteertrag liefert. Der Nelkenbaum hat schon lange seine Nützlichkeit für die Bevölkerung bewiesen: seit einigen Jahren werden auch die Blätter und die Stiele der Blütenknospen destilliert, um betörende, ätherische Öle zu gewinnen.

Was man in Europa als Gewürznelken kennt, sind die getrockneten Blütenknospen eines tropischen Baumes aus der Familie der Myrtaceen (Eugenia cariophyllata). Trotz der tropischen Herkunft, scheinen Nelken schon im Altertum als Parfüm benutzt worden zu sein.
Was Madagaskar anbetrifft ist es möglich, dass einige Jungpflanzen vom portugiesischen Admiral Alphonse d’Albuquerque im Jahre 1506 eingeführt wurden, mit der Kultur wurde allerdings erst am Ende des 19. Jahrhunderts ernsthaft begonnen. Seit über einem Jahrhundert werden Nelken an der Ostküste von Madagaskar und auf der Insel Sainte Marie geerntet und verarbeitet.
Die Bäume sind nicht anspruchsvoll und wachsen auf sehr verschiedenen Böden problemlos, deswegen ist der Anbau beim Volk der Betsimisaraka an der nördlichen Ostküste sehr beliebt. Das Hauptanbaugebiet liegt zwischen Sonierana-Ivongo und Mananara auf der Hauptinsel Madagaskar und ebenfalls parallel auf der nahegelegenen Insel Sainte Marie.
Die Bäume werden in einem Abstand von etwa 7 Metern gepflanzt, sie vertragen starke Winde sehr schlecht, die Knospen entwickeln sich wenn die Bäume mindestens 7 Jahre alt sind. Die Ernte der Knospen beginnt im November, auf Sainte Marie etwas früher, nämlich bereits im Oktober.
Wie schon gesagt, es handelt sich um eine Blütenknospe, die ganz genau zum richtigen Zeitpunkt geerntet werden muss, dann wenn sie leicht rosa wird. Wenn man zu lange wartet werden die Knospen rot, blühen auf, und die Frucht wird hart und ungenießbar.
Danach werden sie auf Strohmatten langsam im Schatten getrocknet, der Geruch zu der Jahreszeit an der Ostküste ist unvergesslich.
Die Ernten in einem dreijährigen Zyklus sind folgendermaßen einzustufen: eine sehr gute Ernte, das Jahr darauf eine weniger gute Ernte und danach eine sehr schlechte.
Die Nelken halten sich jahrelang problemlos.
Der Nelkenbaum hat schon lange seine Nützlichkeit für die Bevölkerung bewiesen, seit einigen Jahren werden auch die Blätter und die Stiele der Blütenknospen destilliert um ätherische Öle zu gewinnen.