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Analamera

Das Analamera Spezialreservat gehört zu den weniger bekannten und bis heute noch so gut wie unerforschten Spezialreservaten auf Madagaskar. Analamera umfasst eine Größe von etwas mehr als 370 Quadratkilometern und befindet sich rund 20 Kilometer südöstlich vom Nationalpark Montagne d`Ambre. Das Spezialreservat wurde im Jahr 1956 als solches ins Leben gerufen und erstreckt sich von der Ostküste Madagaskars bis hin zum Karstplateau von Analamerana. Trockene Felsformationen und ein dichter Laubwald prägen das landschaftliche Erscheinungsbild von Analamera. Für die landwirtschaftlichen Bemühungen der näheren Umgebung ist das Reservat von größter Bedeutung, da es als wichtige Wasserquelle genutzt wird. Große Flüsse wie etwa der Irondo oder auch der Loky durchziehen das Spezialreservat und sind für die Bewässerung von Reisefeldern verantwortlich. Wenn Sie dieses Spezialreservat bereisen möchten, starten Sie am besten in Diego Suarez und begeben Sie sich mit dem Geländewagen zum Reservat. Dort laden einige einfache Unterkünfte auch zu einem längeren Aufenthalt ein, damit Sie die Schutzzone ausgiebig erkunden können. Wenn Sie gleich über Nacht im Reservat bleiben möchten, bietet sich das Camping als einfache und unkomplizierte Methode an, wobei Sie allerdings alle hierfür notwendigen Sachen mit sich bringen müssen. Wenn Sie eine unserer Touren buchen und dabei einen Abstecher zum Analamera Spezialreservat planen, können wir Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sein. Als günstige Jahreszeit für einen Besuch können die Monate von Mai bis September empfohlen werden. In dieser Zeit liegen die Temperaturen durchschnittlich bei 28°C und die Regenwahrscheinlichkeit ist relativ gering. In der Regenzeit selbst erschweren Ihnen oft sintflutartige Regenfälle das Umherwandern im Park und machen einen Besuch des Schutzgebiets teilweise sogar ganz unmöglich.

In Analamera sind viele spektakuläre und einzigartige Pflanzen beheimatet. Wilde Kaffeepflanzen, verschiedene Palmen sowie gleich drei der insgesamt acht verschiedenen Affenbrotbäumen sind in diesem Gebiet zuhause. Auch zahlreiche tierische Lebewesen fühlen sich in Analamera ganz besonders wohl. Hierzu sind auch die Perrier Sifakas zu zählen, die zu den wohl am stärksten bedrohten Lemurenarten der Insel Madagaskar gehören. Auch die Sanford Lemuren oder die gekrönten Lemuren, die ebenfalls sehr stark gefährdet sind, können in Analamera bei günstigen Bedingungen beobachtet werden. Hinzu kommen zahlreiche ebenfalls bedrohte Vogelarten wie etwa der Van Dam Vanga oder der Madagaskar Teichreiher. Auch Reptilien sind in Analamera nicht gerade selten. Etwas bedrohlich wirken auf den ersten Blick vielleicht die verschiedenen Boas, die in den Wäldern dieser Gegend leben. Diese Schlangen sind für den Menschen allerdings absolut ungefährlich und stellen demnach kein Risiko dar.

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Nach 10 Monaten völliger Inaktivität sind Selbständige in der Tourismusbranche auf Madagaskar völlig einkommenslos. Eine Öffnung der Grenzen ist in Madagaskar nicht in Sicht, und wir befinden uns am Beginn der Regenzeit, also der Nebensaison, auch in normalen Zeiten. Ich habe eine Spendenaktion für die Fremdenführer und Fahrer, die ich gut kenne ins Leben gerufen. Von diesem Geld kaufen wir Reis und andere lebenswichtige Dinge und verteilen diese, wenn möglich, regelmäßig bis zur Wiederaufnahme der Reiseaktivitäten frühestens im April 2021. Mein besonderer Dank gilt denjenigen, die bereits gespendet haben. Ich werde morgen mit dem Kauf von Reis beginnen und noch in dieser Woche mit der Verteilung beginnen.

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