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Ornithologische Reisen auf Madagaskar

Roter Fody

Die Flora und Fauna von Madagaskar ist so reich an unterschiedlichen Spezies wie kaum ein anderes Gebiet der Erde. Als sich die Insel vor 165 Millionen Jahren vom afrikanischen Festland löste, entwickelte sich auf Madagaskar eine Vielzahl eigener Ökosysteme, die sich grundlegend von denen Afrikas unterscheiden. Grund dafür sind die besonders günstigen klimatischen Bedingungen, die isolierte Lage und dass erst seit etwa 2000 Jahren Menschen dauerhaft auf der Insel siedeln.

So ist etwa die Hälfte der Vogelarten an keinem anderen Ort der Erde heimisch. Vor allem die Wälder der Insel bieten den Vögeln sehr gute Lebensbedingungen, sodass vor allem in den östlichen Regenwäldern zahlreiche endemische Vogelarten vorkommen. Aber auch die Dornenwälder im tiefen Süden der Insel beherbergen zahlreiche Arten, die man sogar das ganze Jahr hindurch beobachten kann.

Eisvogel Madagaskar

Reiseempfehlungen für ornithologische Reisen

Am besten eignen sich die Sommermonate von September bis April zum Beobachten von Vögeln. Wenn man bei der Planung umsichtig vorgeht und eine ausführliche Beratung in Anspruch nimmt, ist es auch möglich im Winter auf die rote Insel zu reisen und die Vogelwelt Madagaskars kennenzulernen.

Madagaskar hat eine Fläche von über 500qm und ist damit etwa 1,5mal so groß wie Deutschland. Da die Straßenbedingen sehr schlecht sind, gestaltet es sich allerdings als sehr schwierig ohne einen erfahrenen Guide mehrere Orte der Insel zu besuchen, die zudem oftmals weit entfernt voneinander liegen. Für Normalreisende ist deshalb ein langsamer Reiserhythmus zu empfehlen. Spezifische Reisen, wie eine Ornithologische Reise durch Madagaskar erfordern hingegen, dass man mehrere Nationalparks innerhalb von kurzer Zeit bereist. Generell ist dabei nicht zu empfehlen sich mehr als 5 Reiseziele für einen Zeitraum von 3 Wochen vorzunehmen.  Für Vogelkundler und Ornithologen sind Inlandsflüge geeignet, um die sehr verschiedenen Regionen während einer einzigen Reise zu besichtigen.

Bei der Erstellung eines Reiseplans ist es wichtig, sich eine individuelle Route von einem erfahrenen Guide erstellen zu lassen, bei der individuelle Wünsche und auch die unterschiedlichen Wetterbedingungen berücksichtigt werden. Eine solche Route könnte einen Vogelkundler beispielsweise nach Andasibe, Perinet (Analamazoatra), Mantadia, Ialatsara, Ranomafana, Berenty, Zombitse-Vohibasia, Ifaty, Saint Augustin, Montagne d’Ambre, Masoala Regenwald,  oder Ankaranafantsika führen.

Vogel in Ranomafana

Beliebte Reiseziele für Ornithologen

Andasibe, Perinet (Analamazoatra) und Mantadia sind sicherlich eine der beliebtesten und am leichtesten zugänglichen Möglichkeiten um Vögel auf Madagaskar zu beobachten, nur drei Stunden von der Haupstadt Antananarivo entfernt auf der RN2 in Richtung Tamatave. Ebenfalls sehr leicht zugänglich ist das Ialatsara Lemurs Forest Camp. Es handelt sich dabei um einen sekundären Eukalyptus Wald direkt an der RN7 zwischen Ambositra und Fianarantsoa oder Ranomafana. Eine angenehme Möglichkeit um Tiere zu beobachten wenn man zeitlich nicht die Möglichkeit hat um nach Ranomafana zu fahren. Außerdem lassen sich dort auch andere Tierarten wie Sifakas, Rotbauch-Lemuren, Mausmakis, und Chamäleons gut beobachten. Trotzdem ist der Besuch des leicht zugänglichen Ranomafana N.P. in jedem Fall auch zu empfehlen. Dieser Bergnebelwald liegt zwischen Fianarantsoa und Manakara, in etwa auf der gleichen Höhe wie der weiter nördlich gelegene Andasibe N.P. Und auch der Montagne d’Ambre befindet sich in Madagaskars Norden und ist ab Antsiranana (Diego Suarez) sehr gut zugänglich.

Immergrün aber umgeben von der dürren Savanne zwischen dem Isalo N.P. und Tulear liegt der Zombitse-Vohibasia. Dieser Park liefert besonders gute Bedingungen den Vögeln nahe zu kommen. Für Vogelbeobachtungen im Dornenwald bietet sich das Reniala Reservat an. Der kleine Madagaskar Ground Roller lebt an sonst keinem Ort der Erde. Etwa 30km südlich von Tulear befindet sich Saint Augustin direkt unter dem Wendekreis des Steinbocks.

Vom Besuch des Berenty Privatreservats raten wir ab. Dieser Park zwischen Fort Dauphin und Cap Saint Marie wird in großen Teilen überschätzt. Gern beraten wir Sie aber individuell welche Reiseziele sich für Ihre spezifischen Interessen eignen. Auch bieten wir eine kompetente Begleitung und organisieren die Logistik bei den von uns erarbeiteten Reisen für Wissenschaftler.

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