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Die Fauna Madagaskars

Ein spektakuläres Artenparadies

Der Grund, aus dem viele Menschen heutzutage so gern eine Reise nach Madagaskar unternehmen, ist unter anderem auf die außergewöhnliche Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt dieser Insel zurückzuführen. Madagaskar entwickelte sich viele Jahrtausende lang unabhängig vom Rest der Welt und brachte so eine Artenvielfalt hervor, die sich so an keinem anderen Ort auf diesem Planeten zeigt. Vor allem im Tierreich sind die endemischen, das heißt nur auf Madagaskar vorkommenden Arten, überaus zahlreich. Zu den bekanntesten Vertretern gehören wohl die Lemuren, dabei ist die Zahl der endemischen Insekten ungleich größer. Besonders überraschend dürfte für viele die Tatsache sein, dass Raubtiere auf der Insel so gut wie gar nicht vorkommen. Es gibt nur noch einige wenige Krokodile, diese sind allerdings auf Expeditionen häufig nur noch unter kontrollierten Bedingungen zu finden. Für Menschen gefährliche Raubkatzen oder Giftschlangen hingegen, die sich auf dem benachbarten afrikanischen Kontinent überaus heimisch fühlen, gibt es in Madagaskar nicht. Deshalb sind auch Expeditionen und Touren durch die Regenwälder Madagaskars als weitaus weniger gefährlich einzustufen. Auf unseren Naturreisen, die wir extra anhand einiger spezifischer Kriterien zusammengestellt haben, werden Sie von erfahrenen Guides begleitet, die Ihnen die aufregende Fauna Madagaskars näherbringen können. Oftmals können Sie so versteckte oder getarnte Tiere entdecken, die ihrem Auge ansonsten verborgen geblieben wären. Die Tierwelt Madagaskars ist auf unserer Erde einzigartig und sofern Sie die Möglichkeit haben einen Urlaub in Madagaskar zu verbringen, sollten Sie die Chance auf einen Besuch in den Nationalparks oder Naturreservaten nutzen. Sprechen Sie uns für mehr Informationen gern an.

Madagaskars Fauna wird heute noch entdeckt

Viele Menschen gehen davon aus, dass der Mensch auf unserem Planeten schon alle Pflanzen und Tiere entdeckt hat, die es zu entdecken gibt. Gerade die Regenwälder jedoch bieten einen schwer zu durchdringenden und für systematische Untersuchungen nicht leicht zugänglichen Lebensraum für Tiere. Darüber hinaus blieb Madagaskar lange Zeit von auswärtigen Zivilisationen unberührt und vergleichsweise spät verirrten sich Forscher und Biologen auf die Insel. Zahlreiche der heute bekannten Tierarten auf Madagaskar wurden zum Beispiel erst in den 1990er Jahren entdeckt und dokumentiert. Über viele dieser Arten ist heute noch sehr wenig bekannt und zahlreiche Forscher investieren viel Zeit und Mühe in die Katalogisierung der einzelnen Arten. Das ist auch deshalb so wichtig, weil Madagaskars Fauna durchaus als bedroht einzustufen ist. In den letzten Jahrzehnten mussten große Teile des ursprünglichen Regenwaldes für Dörfer, Städte und Plantagen weichen. Landwirtschaft ist auf Madagaskar sehr wichtig und um die verschiedenen Nutzpflanzen anzubauen, wird der Regenwald in großem Stil gerodet. Heute sind nur noch 10 Prozent des ursprünglichen Regenwaldes auf Madagaskar vorhanden. Niemand weiß, wie viele Tierarten in den letzten Jahren und Jahrzehnten vielleicht bereits ausgestorben sind, ohne dass sie jemals ein Mensch zu Gesicht bekommen hätte. Wer eine Madagaskar Reise plant, der kann durchaus das Glück haben, auf einer Tour durch den Regenwald eine bisher unentdeckte Spezies zu fotografieren. Dies ist das aufregende Glück eines derart besonderen Ökosystems, wie wir es auf Madagaskar kennenlernen dürfen.

Auf Madagaskar sind zahlreiche endemische Arten zuhause

Die nachfolgenden Abschnitte beschäftigen sich mit einer kurzen Beschreibung der auf Madagaskar heimischen Tierarten. Selbstverständlich können in diesem Zusammenhang keineswegs alle Tierarten vorgestellt werden, die Auswahl erfolgt exemplarisch. Einige der größeren Gruppen, werden auf den Unterseiten aus dem Bereich Fauna noch weiter erläutert.

Die Säugetiere Madagaskars

Wie bereits eingangs erwähnt wurde, gibt es nur sehr wenige klassische Raubtiere auf Madagaskar. Dies hängt unter anderem mit der Tatsache zusammen, dass auf Madagaskar allgemein nur relativ wenige Säugetiere zuhause sind. Der bisherige Forschungsstand rund um die madagassische Fauna lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Auf Madagaskar leben rund 120 verschiedene Säugetierarten. Allein 100 davon sind in der Teilordnung der Lemuren zu verorten. Die Lemuren gehören zu den bekanntesten Tieren Madagaskars, was nicht nur einem berühmten Animationsfilm geschuldet ist, sondern auch der possierlichen und außergewöhnlichen Art dieser Tiere. Zu den Säugetieren gehören auch die sogenannten Fossas. Hierbei handelt es sich um ein Mitglied aus der Familie der madagassischen Raubtiere. Diese erst vor kurzer Zeit aufgestellte systematische Familie umfasst sehr wenige Mitglieder: Nur acht lebende Arten gehören zu den madagassischen Raubtieren. Neben den Fossa gehören auch der Ringelschwanzmungo und der Schmalstreifenmungo zu den endemischen Raubtieren Madagaskars.

Die Vogelarten Madagaskars

Während die allgemeine Tierwelt Madagaskars sich zu rund 95 Prozent aus endemischen Arten zusammensetzt, sind es bei den Vögeln nur rund 50 Prozent. Dies liegt an der Tatsache, dass die meisten Vögel in der Luft unterwegs sind und es für sie ein leichtes ist die Strecke bis zum nächstgelegenen Festland zu überbrücken. Deshalb sind die äußeren Einflüsse in der Vogelwelt Madagaskars am deutlichsten zu spüren. Insgesamt gibt es rund 260 verschiedene Arten von Vögeln, die auf Madagaskar heimisch sind. Hierzu gehört beispielsweise der Malachit-Eisvogel, der sich auch in Deutschland hin und wieder antreffen lässt. Ebenfalls besonders auffällig ist der Madagaskarweber, bei dem vor allem die männlichen Exemplare mit einem außergewöhnlich gefärbten Federkleid beeindrucken. Der blaue Vanga, der auch als Vangawürger oder Blauwürger bekannt ist, ist eine komplette Vogelfamilie, die nur auf Madagaskar und den Komoren vorkommt. Viele der insgesamt 21 Arten dieser Familie sind mittlerweile bedroht, da die Rodung des Regenwaldes ihren Lebensraum zerstört.

Die Reptilien Madagaskars

Die Welt der Reptilien auf Madagaskar ist atemberaubend vielseitig und abwechslungsreich. Mehr als 370 verschiedene Arten leben auf der sogenannten Roten Insel und haben sich hinsichtlich der individuellen Lebensbedingungen perfekt angepasst.So gibt es zum Bespiel mehrere verschiedene Arten von Landschildkröten auf Madagaskar, und sechs verschiedene Leguan-Arten. Dies ist allein deshalb so erstaunlich, weil ansonsten nur in Amerika noch weitere Leguan-Arten existieren. Im benachbarten Afrika gibt es dagegen keine heimische Art. Auch Geckos fühlen sich in Madagaskar pudelwohl, denn sie sind mit rund 70 verschiedenen Arten vertreten. Zu den exotischsten Reptilien gehören aber wohl die Chamäleons, von denen es mehr als 80 endemische Arten in Madagaskar gibt. Besonders erschreckend: Knapp 40 Prozent der auf Madagaskar lebenden Reptilien sind derzeit vom Aussterben bedroht. Schlangen, Echsen und Schildkröten sind hiervon gleichermaßen betroffen.

Die Wirbellosen und die Frösche auf Madagaskar

Insekten und Schmetterlinge fühlen sich in Madagaskar so wohl wie sonst an kaum einem anderen Ort auf dieser Welt. Es gibt rund 100.000 verschiedene Arten von Insekten, die auf der Insel leben, ungefähr 300 verschiedene Arten von atemberaubend schönen Schmetterlingen und gut und gerne 300 Froscharten. Gerade bei den Insekten, den Fröschen und den Schmetterlingen gehen Forscher übrigens davon aus, dass sich auf Madagaskar noch zahlreiche unentdeckte Arten verbergen. Der Grund dafür, dass diese Arten bislang noch nicht entdeckt worden sind, ist auf die geringe Größe dieser Tiere zurückzuführen. Da sich auf Madagaskar noch derart viele Tierarten verstecken, die bis heute noch niemand zu Gesicht bekommen hat, lohnt es sich gerade jetzt eine entsprechende Reise nach Madagaskar zu unternehmen. Wenn die bisherigen Entwicklungen auf der Insel nicht bald gestoppt werden, ist es andernfalls vorbei mit der atemberaubenden Fauna auf Madagaskar. Planen Sie Ihren ganz besonderen Urlaub auf Madagaskar deshalb am besten noch heute und sprechen Sie uns direkt an.

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Nach 10 Monaten völliger Inaktivität sind Selbständige in der Tourismusbranche auf Madagaskar völlig einkommenslos. Eine Öffnung der Grenzen ist in Madagaskar nicht in Sicht, und wir befinden uns am Beginn der Regenzeit, also der Nebensaison, auch in normalen Zeiten. Ich habe eine Spendenaktion für die Fremdenführer und Fahrer, die ich gut kenne ins Leben gerufen. Von diesem Geld kaufen wir Reis und andere lebenswichtige Dinge und verteilen diese, wenn möglich, regelmäßig bis zur Wiederaufnahme der Reiseaktivitäten frühestens im April 2021. Mein besonderer Dank gilt denjenigen, die bereits gespendet haben. Ich werde morgen mit dem Kauf von Reis beginnen und noch in dieser Woche mit der Verteilung beginnen.
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