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Öffentliche Verkehrsmittel auf Madagaskar (Taxi und Taxi-Brousse) Motorisierte Taxis

Sammeltaxi auf Madagaskar

Jede Fahrt ist eine neue Erfahrung

In vielen Ländern empfiehlt es sich, beispielsweise nach der Landung am Flughafen ein Taxi zum Hotel zu nehmen. Vielerorts auf der Erde ist es auch möglich mit Bussen von A nach B zu gelangen und so seine individuelle Reise in verschiedenen Etappen zu planen. Auf Madagaskar kann dies nicht empfohlen werden.Die Fortbewegung auf Madagaskar mithilfe von motorisierten Fahrzeugen ist nicht immer ganz einfach und wer sich nicht auskennt, kann schnell in einen Unfall verwickelt werden. Vorsicht ist ein wichtiger Faktor und genau aus diesem Grund werden nachfolgend alle wichtigen Informationen rund um motorisierte Taxis und „öffentliche“ Verkehrsmittel dargestellt. Einen Mietwagen auf Madagaskar zu bestellen, kann für Sie eine alternative Option sein, bei unseren Touren setzen wir jedoch meist auf erfahrene Fahrer und ein Allradfahrzeug. Wenn Sie also beispielsweise eine 19-tägige Individualreise von Antananarivo nach Tulear bei uns buchen, müssen Sie sich keine Sorgen um  motorisierte Taxis und Co. machen. Das Reisepaket schließt einen Fahrer, den Treibstoff und das Allradfahrzeug ein.

taxi

Motorisierte Taxis auf Madagaskar

Wenn Sie Ihren Urlaub auf Madagaskar verbringen und planen während dieses Urlaubs auf motorisierte Taxis als Fortbewegungsmittel zurückzugreifen, können wir Ihnen ohne den entsprechenden Abenteuergeist nur davon abraten. Mit den hierzulande bekannten Taxis haben die motorisierten Vehikel auf Madagaskar nämlich nur sehr wenig zu tun. In Antananarivo sind die öffentlichen Taxis in der Regel beige und präsentieren sich meist als Renault R4 oder R5 oder als Citroën 2CV – oder als das, was von diesen Wagen noch übrig ist. In Bezug auf Autos herrscht in Madagaskar eine recht spezielle Politik, denn ein Auto ist alles, was fährt, wobei überflüssiger Schnickschnack recht schnell demontiert wird. Alles, was nicht repariert werden kann, wird an einem Fahrzeug auch nicht gebraucht. Dafür müssen die Fahrer im Gegenzug zwar häufig etwas kreativ werden, aber das stört auf Madagaskar niemanden. Nicht einmal die klassischen Benzintanks sind bei den Fahrzeugen übriggeblieben. Stattdessen wird meist in eine kleine Flasche getankt, die dann unter dem Fahrersitz verstaut und an einen Schlauch gekoppelt wird, der direkt unter die Motorhaube führt. Häufig ist dementsprechend die erste Station, die ein Taxi mit Passagieren ansteuert, die nächstgelegene Tankstelle, um dort einen halben oder einen Liter Benzin zu tanken – je nachdem, wie viel in die Flasche passt. Von den Passagieren, die mit den motorisierten Taxis unterwegs sind, wird dementsprechend nicht nur einiges an Wagemut und Risikobereitschaft gefordert, sondern bisweilen auch echter körperlicher Einsatz – nicht selten geben die Taxis während der Fahrt ihren Geist auf und müssen dann mit vereinten Kräften angeschoben werden. Einen Zähler gibt es übrigens im Taxi selbstverständlich nicht – Preisabsprachen werden normalerweise vor Fahrtbeginn getroffen. Wer nun aber denkt, dass es mit Blick auf die Taxis keinerlei Regeln auf Madagaskar geben würde, der täuscht sich: Alle vier Monate müssen die Taxis zum örtlichen TÜV und werden dort geprüft. Was genau dort allerdings überprüft wird, entspricht wohl nicht einmal im entferntesten dem, was bei einer deutschen Hauptuntersuchung relevant ist.

Taxi Brousse in Madagaskar

Taxi Be und Taxi Brousse auf Madagaskar

Klassische Busse und andere öffentliche Verkehrsmittel, die wie in Europa üblich, regelmäßig und zuverlässig fahren, gibt es auf Madagaskar nicht. Zwar gibt es die sogenannten Taxi Be, die  feste Strecken in Städten wie Antananarivo anfahren, aber wann genau die Taxi Be an ihren Stationen vorbeifahren, kann niemand so genau wissen. Wortwörtlich übersetzt bedeutet Taxi Be soviel wie großes Taxi und genau, darum handelt es sich bei diesen Gefährten auch. In erster Linie sind es Minibusse von Mercedes, die als Taxi Be durch Madagaskars Städte fahren und dabei immer so viele Menschen wie möglich einsammeln. Die Busse haben unterschiedliche Farben, die den jeweiligen Linien entsprechen. Schließlich können viele Menschen auf Madagaskar nicht lesen oder schreiben. Die Taxi Be sind einer der Hauptgründe für die zahlreichen Staus in Madagaskars Hauptstadt – schließlich gibt es keine Ampeln und keine wirklichen Verkehrsregeln, sodass auch die Fahrer der Taxi Be im Grunde ihre Gäste dort ein- und aussteigen lassen können, wo sie wollen. In den Taxi Be steigen die Fahrgäste normalerweise von hinten ein. Die ursprünglichen Sitze der Fahrzeuge wurden entfernt und durch platzsparendere Alternativen ersetzt. Da der Großteil der madagassischen Bevölkerung recht dünn ist, passen auf diese Weise deutlich mehr Menschen in das Taxi. Mit diesem öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren, ist für unsere Verhältnisse spottbillig. Das Geld wird von einem an der Tür sitzenden Angestellten kassiert, der die Fahrpreise im Kopf hat und jedem Passagier immer auch direkt das richtige Wechselgeld herausgibt. Da in den Taxi Be die Sitzpolitik herrscht, dass alle immer nach hinten durchrutschen müssen, gibt es gerade beim Ein- und Aussteigen häufig ein unangenehmes Gedränge. Mit diesen Vehikeln unterwegs zu sein, stellt dementsprechend Abenteuer, Herausforderung, aber auch Risiko in einem dar und kann von unserer Seite aus nur bedingt empfohlen werden. Bei den Taxi Brousse handelt es sich um Transportmittel, die nicht nur innerhalb der Städte unterwegs sind, sondern die auch über Land fahren und teilweise sehr entlegene Gegenden ansteuern. Die Fahrzeuge, die genutzt werden, sind häufig noch aus den 1950er Jahren übriggeblieben, wurden aber nach eigenen Vorgaben der Betreiber umgebaut. Meist handelt es sich um echte Schrotthaufen, die mit den verschiedensten abenteuerlichen Möglichkeiten ausgestattet wurden, um noch mehr Menschen, Tiere und Gepäck befördern zu können. Gefahren wird meist mit umgebauten Nutzfahrzeugen in der regionalen Zone. In der nationalen Zone sind es dagegen häufig Mazda Minibusse oder aber auch Mercedes Sprinter, die häufig aus Deutschland stammen. Dies lässt sich an den Firmenaufschriften der vorherigen Besitzer oft noch gut erkennen. Darüber hinaus gibt es auch noch eine Alternative mit großen Reisebussen, die allerdings in der Regel nur nachts unterwegs sind und vorrangig die großen Städte ansteuern. Alle Taxi Brousse sind für den Langstreckentransport von Tieren, Menschen und Gepäck zuständig. Die Tatsache, dass jedem Passagier ein Sitzplatz zugewiesen werden muss, mag im ersten Augenblick recht fortschrittlich und sicher klingen. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber, dass es sich hierbei längst nicht mehr um die originalen Sitze handelt. Diese wurden ausgetauscht und durch platzsparendere Alternativen ersetzt, sodass deutlich mehr Passagiere in den Wagen passen. Spanngurte oder ähnliches sind für die Verstauung und Sicherung des auf dem Dach befestigten Gepäcks nicht bekannt.

Taxi-Tata-Sammeltaxi für Pisten

Taxi Tata – Wagemut ist gefordert

Die sogenannten Taxi Tata haben ihren etwas außergewöhnlichen Namen durch die indische LKW-Marke erhalten, auch wenn in Wirklichkeit auch viele Mercedes oder IFA-W50 in leuchtendem Orange die Passagiere der Taxi Tata über weite Strecken bis hin zu mehr als 500 Kilometer transportieren. In der Regel handelt es sich um leicht umgebaute LKW, in die teilweise mehr als 100 Passagiere gezwängt werden. Das Gepäck wird mehr oder weniger sorgfältig auf den Dächern der Fahrzeuge befestigt sowie auch an den Flanken oder am Heck. Den LKWs wird keine Pause gegönnt und sie sind Tag und Nacht unterwegs, bis die nächste Panne den Fahrer zu einem Nothalt zwingt. In einem Taxi Tata unterwegs zu sein ist nicht unbedingt eine angenehme Erfahrung. Es herrscht Platzmangel, vielen Passagieren wird während der holprigen Fahrt schlecht und aus unterschiedlichen Lautsprechern dröhnt Musik in die ohnehin schon sehr geräuschüberladene Atmosphäre. Die Unfallgefahr ist bei den Taxi Tata überdurchschnittlich hoch. Alle Sammeltaxis auf Madagaskar beginnen ihre Fahrt übrigens erst, wenn die Plätze in ihrem Innern voll besetzt sind. Genau aus diesem Grund sind Zeitpläne bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel absolut überflüssig und können nicht der Orientierung dienen. Teilweise müssen die Taxis sehr lange warten, bis genügend Passagiere auf den Sitzplätzen versammelt sind. Dementsprechend warten dann auch alle anderen an den jeweiligen Haltestellen. Dann wiederum kann es passieren, dass das Sammeltaxi, welches vorbeifährt, schon völlig überfüllt ist und gar nicht erst anhält. In diesem Fall verlängert sich die Wartezeit, bis das nächste Sammeltaxi vorbeifährt.

Tuk-Tuks, Kingas und motorisierte Rikschas

Eine etwas gemütliche Methode, um ein bisschen Sightseeing in den Städten der Insel Madagaskar zu erleben, bietet die Fahrt mit einem Tuk-Tuk. Diese stammen ursprünglich aus Indien oder Thailand und sind auch in einigen Großstädten Europas mittlerweile weit verbreitet. Es handelt sich hierbei um schwach motorisierte Dreiräder: Vorn sitzt der Fahrer und hinten haben zwei Erwachsene Platz. Wirklich gute Alternativen sind sonst nur die Adema Busse oder die weißen Taxis, die sich normalerweise in sehr gutem Zustand befinden. Daneben gibt es weiterhin auch noch zahlreiche Sammeltaxis, die nicht einmal eine Lizenz vorweisen können und für deren Fahrer Sicherheit meist ein Fremdwort ist. Weiter oben haben wir bereits darauf verwiesen, dass Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht immer eine Empfehlung wert sind. Reisen durch Madagaskar, die Sie von uns organisieren lassen, sind dementsprechend auch im Bereich Transport und Logistik vollkommen durchgeplant. Sie müssen Sie nicht in ein Taxi Tata quetschen und beispielsweise bei einer Tour ins Land der Dornenmenschen ihr Leben im heißen und stickigen Sammeltaxi riskieren. Wenn Sie Ihren Urlaub auf Madagaskar sicher und so angenehm wie möglich verbringen wollen, ist das richtige Reisegefährt von großer Bedeutung. Bei unseren Touren stellen wir Ihnen deshalb nicht nur das Auto, sondern gleich auch noch den zugehörigen Fahrer. Sprechen Sie uns einfach an.

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