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Die Bevölkerung auf Madagaskar

Die fasziniernde Mischkultur im Indischen Ozean

Die ersten Zeichen zumindest gelegentlicher oder sporadischer menschlicher Existenz auf Madagaskar sind Messerspuren auf den 2.600 Jahre alten Knochen eines ausgestorbenen Riesenlemuren. Kurz vor und nach der Zeitenwende sind mit großer Wahrscheinlichkeit aus seefahrende Völker aus Indonesien und Melanesien nach Madagaskar gekommen. Trotz der riesigen Entfernung verfügten die Menschen in diesen Weltgegenden bereits über hinlängliche Techniken des Bootsbaus und weitreichende Kenntnisse der Navigation. Die geheimnisumwitterten Vazimba, die als die ältesten der Ahnen und als heilig gelten, sollen die ersten Madagassen gewesen sein. Man sagt sie seien dunkelhäutig und von kleiner Statur gewesen. Einige Madagassen, wie die am Lac Ihotry lebenden Mikea, behaupten, Nachkommen der Vazimba zu sein. Die Vazimba scheinen aber mit den Jahrhunderten, durch spätere Neusiedler aus Indonesien und Afrika, in die Defensive, zum Rückzug in entlegene Gebiete und schließlich ins Vergessen getrieben worden zu sein.

Da bereits im 7 Jhd. n. Ch. durch die Araber ein reger Sklavenhandel auf Madagaskar herrschte, gilt es als sicher, dass diese zumindest einen Teil des afrikanischen Erbes der Madagassen ins Land gebracht haben. Aber es müssen mit der Zeit auch Afrikaner aus „freien Stücken“ übers Meer nach Madagaskar gekommen sein, wo sie zu der faszinierenden Mischkultur der roten Insel beitrugen. Die Sakalava, mit ihrer großen Ähnlichkeit mit den Swahili der afrikanischen Ostküste, und die viehzüchtenden Bara, deren kulturelle Fixierung auf dass Zeburind ein deutlicher Beleg für eine Herkunft von den afrikanischen Bantu ist. Spätestens im 15. Jahrhundert hatten alle heute noch lebenden Volksstämme Madagaskars – 18 an der Zahl – ihre eigenständigen Königreiche auf Madagaskar etabliert. Die darauf folgende lange Epoche unaufhörlicher Kriege untereinander, wird in der Geschichte Madagaskars näher erläutert.

Kolonisation

Madagaskar in der Kolonialzeit

Nachdem es der zahlenmäßig größten Volksschar, den indonesisch-stämmigen Merina des Hochlandes, zu Beginn es 19. Jahrhunderts gelang, alle anderen Völker zu unterwerfen, wurde diese  zur Hegemonialmacht. Es folgte eine unruhige Phase mehrerer Könige und Königinnen, an deren Ende die Annexion als französische Kolonie im Jahr 1895 stand. Die Kolonialzeit auf Madagaskar war für die einheimische Bevölkerung vor allem eine Zeit großen Leids. Heute leben noch 18 Stämme auf Madagaskar, teils auch „Mischlinge“, da die Madagassen größtenteils keine in sich geschlossenen Gesellschaften bilden. Da die regionale Zugehörigkeit der Menschen zu ihrem einstigen Stammesgebiet längst nicht mehr gilt, finden wir praktisch an allen Brennpunkten Madagaskars Angehörige verschiedenster Ethnien.

Bereits durch die Kolonisation wurde das Kastensystem der Merina beziehungsweise des merinischen Adels, des Hova, und ihre Sklaverei abgeschafft. An dessen Stelle traten nun die französischen Kolonialherren. Mit der Unabhängigkeit Madagaskars im Jahre 1960 konnten letztlich alle alten Klassen- und Rassenschranken abgeschafft werden. Abgesehen von einer allgemein verbreiteten und wohl historisch begründeten Antipathie der „Hochlandbewohner“ und der „Küstenbewohner“. Die verschiedenen Völker Madagaskars pflegen ihr sehr unterschiedliches Kulturgut mit großer Leidenschaft. Aus diesem Grund existieren noch heute ein Vielzahl von Kulten, Riten und Gebräuchen. Da wir neben muslimisch-tradierten Stämmen auch solche mit animistischen Wurzeln finden, ergibt sich insgesamt ein unglaublich reiches und farbiges Spektrum von Brauchtum und gelebter Tradition.

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