Katja und Rolf
schrieb am 14.08.2017
um
10:39
Wir waren im Juni 2017 für dreieinhalb Wochen auf Madagaskar zu Gast. Eine Reise die uns sehr beeindruckt jedoch zeitweise etwas bedrückt hat, aber auch heute noch schwer zu beschreiben ist … eigentlich muss man es selbst erleben! Madagaskar ist... Weiterlesen
Wir waren im Juni 2017 für dreieinhalb Wochen auf Madagaskar zu Gast. Eine Reise die uns sehr beeindruckt jedoch zeitweise etwas bedrückt hat, aber auch heute noch schwer zu beschreiben ist … eigentlich muss man es selbst erleben! Madagaskar ist einfach anders. Schon die Art des „unterwegs sein“ mit einem Mietwagen plus Fahrer war für uns absolut neu. Die Organisation der Reise samt Hotelreservierungen und Festlegung der Route haben wir selbst übernommen. Die ersten Tage in Tana haben wir bei Klaus und Nicole verbracht und in vielen Gesprächen schon ganz viel erfahren und wertvolle Tipps bekommen. Dank Tojo, der uns die ersten beiden Tage begleitet hat, wurden wir sicher durch das sehr chaotische Tana gefahren. Danke für die Geduld!
Dann haben wir Aina kennengelernt, unser Begleiter für die nächsten drei Wochen. Man könnte sagen „Liebe auf den ersten Blick“. Kurz und knapp: Er hat uns eine Welt eröffnet und einen Zugang ermöglicht, welche ohne ihn niemals möglich gewesen wäre. Dank seiner Herzlichkeit, seiner Aufmerksamkeit und vor allem seinem Humor haben wir eine phantastische und unvergessliche gemeinsame Zeit erlebt. Er war für uns nicht einfach nur Fahrer, sondern jemand mit dem wir gemeinsam eine Reise erlebt haben. Den Besuch bei Pater Pedro am Pfingstsonntag, wo tausende Madagassen gesungen und getanzt haben, werden wir niemals vergessen. Die Stunden bei und mit den Lemuren im Kimony Resort in Morondava waren so lustig. Geduldig hat Aina uns bei den abendlichen Fotosessions im Sonnenuntergang beispielsweise in der Baobab-Allee begleitet und zusammen haben wir so manche madagassische Spezialität in „Restaurants“ genossen … zugegeben, wir wären ohne ihn nicht auf die Idee gekommen dort Essen zu gehen. Oft mit Familienkontakt, immer super lecker und alles bestens vertragen! Ein Höhepunkt war definitiv das Kennenlernen seiner Frau und seinem neugeborenen Sohn. Danke Aina für dein entgegengebrachtes Vertrauen und wir helfen immer wieder gern!
Die Eden Lodge ganz im Süden ist eine Oase der Ruhe, mit allen Leuten dort hatten wir super viel Spaß. Danke für das abendliche Boule spielen und die tollen Ausflüge.
Wichtig ist es für uns noch zu erwähnen: Wir haben die 46 Kilo Freigepäck pro Person komplett ausgenutzt und viele Spenden (Stifte, Papier, Verbandsmaterial etc.) mitgenommen. Wer Richtung Toliara reist, sollte alle Wasserflaschen sammeln und füllen … die Menschen freuen sich darüber. Dieser Tipp war wertvoll, wenn auch das Erlebte nicht einfach zu verarbeiten war. Ohne die Hilfe von Aina hätten wir die Spenden niemals so problemlos und auch gezielt verteilen können.
Der Abschied am Flughafen ist uns nicht leicht gefallen und wir haben einen Freund verabschiedet.
Klaus und Nicole, vielen Dank für eure Unterstützung und die geduldige Beantwortung aller unserer Fragen im Vorfeld und vor Ort. Die Tage bei euch in Tana waren sehr schön und eure Küche spitze. Ganz besonders danken möchten wir Aina, der die Reise zu einer ganz besonderen gemacht hat. Die gewonnenen Eindrücke auf der Insel sind auf jeden Fall sehr nachhaltig für uns. Wir werden wieder kommen!
Rolf und Katja aus Wiesbaden... Kollabieren
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Villa Sibylle Antananarivo (Madagaskar)
