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Das Land Madagaskar

Madagaskar ist ein Land, das nicht nur von vielen Wissenschaftlern und Forschern zu Recht als faszinierend und einzigartig beschrieben wird. Viele Menschen haben bereits von der berühmten Insel im Indischen Ozean, vor der Küste Afrikas gehört, wissen aber gleichzeitig nur sehr wenig Tatsächliches über die Insel. Es gibt bekannte Schlagerlieder und auch Animationsfilme, die sich dem Thema Madagaskar gewidmet haben, aber einen tatsächlichen Eindruck von der atemberaubenden Schönheit dieser Insel, kann man nur gewinnen, wenn man wirklich einmal da gewesen ist.

In den letzten Jahren ist Madagaskar verstärktes Ziel von verschiedenen Reiseveranstaltern auch aus Deutschland geworden. Jährlich sind es trotzdem noch weniger als 10.000 Deutsche, die ihren Urlaub auf der Insel verbringen. Damit stellen die deutschen Reisenden nur einen sehr kleinen Anteil an den mehr als 300.000 Urlaubern, die es jährlich nach Madagaskar zieht. Ein möglicher Grund für diese etwas untypische Zurückhaltung der deutschen Touristen kann in der aufregenden Geschichte Madagaskars gesehen werden: Einst war dieses Land eine französische Kolonie, weshalb auch die heutige Sprache sowie die Kultur der Madagassen noch immer vom Einfluss der damaligen Kolonialmacht geprägt sind. Eine direkte Flugverbindung aus Deutschland gibt es aktuell ebenfalls nicht, was eine Reise nach Madagaskar zusätzlich erschwert bzw. verkompliziert. In den nachfolgenden Textabschnitten soll das Land Madagaskar kurz und überblickartig vorgestellt werden, um Ihnen einen ersten Eindruck davon zu vermitteln, was Sie auf dieser einzigartigen Insel erwarten kann. Mit unserer jahrelangen Erfahrung haben wir Ihnen verschiedene Tipps zusammengestellt, zu denen Sie nähere Erläuterungen in den thematisch unterteilten Hintergrundinformationen auf unserer Seite finden können oder uns direkt ansprechen können. Seit geraumer Zeit sind wir als Reiseveranstalter auf Madagaskar vor allem für Kunden aus Deutschland aktiv, weshalb wir Ihnen und Ihren Ansprüchen bestmöglich entgegenzukommen wissen.

Die Faszination der Insel

Eine der größten Faszinationen Madagaskars rührt wohl von der kaum zu beschreibenden Vielfalt hinsichtlich der Flora und der Fauna des Landes her. Seit vielen Millionen Jahren ist Madagaskar eine mehr oder weniger isolierte Insel, die zahlreiche eigenständige Lebensformen hervorgebracht hat. Viele Tiere gibt es heute nur noch auf Madagaskar zu bestaunen und einige Tiere haben sich völlig unabhängig von ihren am Festland lebenden Verwandten weiterentwickelt. Hierzu sind unter anderem die weltbekannten Lemuren zu zählen. Die Lemuren sind mit den Primaten verwandt, doch während diese sich im Rest der Welt zu den sogenannten Menschenaffen weiterentwickelt haben, drängten die Entwicklungen auf Madagaskar in eine völlig andere Richtung. Die Lemuren, die auf Madagaskar leben, sind weltweit einzigartig und dementsprechend für alle Naturliebhaber ein beachtliches Schauspiel. Viele der kleinen und possierlichen Tiere lassen sich auf ausgedehnten Streifzügen durch die tropischen Regenwälder der Insel beobachten und fotografieren – ein Erlebnis, das sich mit einem klassischen Zoobesuch auf keinen Fall vergleichen lässt. Doch nicht nur die kuscheligen Lemuren, sondern auch die zahlreichen Reptilien und Vögel sind für Ihre Reise nach Madagaskar als echter Geheimtipp zu betrachten.

Viele dieser Arten sind ebenfalls endemisch und vor allem die Chamäleons, die Geckos oder die Landschildkröten sind für die Fauna Madagaskars prägend.  Neben der Fauna ist es auch die Flora, also die Pflanzenwelt der Insel, die für Forscher und Naturliebhaber ein wahres El Dorado darstellt. Zahlreiche Palmenarten, Sukkulenten, Affenbrotbäume und Blütenträger auf Madagaskar lassen sich bestaunen und sorgen für außergewöhnliche Fotomomente. Die landschaftlichen Highlights sind zudem auch von den großen Unterschieden zwischen den einzelnen Regionen geprägt: Während im Südwesten Madagaskars eher trockene und wüstenähnliche Zonen zu finden sind, erstrecken sich im Osten der Insel die üppig-grünen Regenwaldgebiete, die mittlerweile auch zum Weltnaturerbe der UNESCO gezählt werden. Wer aber nun denkt, dass nur die landschaftlichen und vegetativen Besonderheiten zu den Höhepunkten einer Reise auf die Insel gehören, der sollte zunächst einen Blick auf die Bevölkerung Madagaskars werfen. Viele Menschen glauben, dass die Existenz einer gemeinsamen Sprache als Indiz dafür gewertet werden könnte, dass in Madagaskar ein einheitliches Volk leben würde. Dies ist aber ganz und gar nicht der Fall, denn insgesamt lassen sind 18 indigene Volksstämme erkennen, die auf Madagaskar ihr Zuhause haben. Auf einer Madagaskarreise werden Sie dementsprechend vielen unterschiedlichen Menschen mit jeweils ganz eigenständigen Kulturen begegnen, die Ihren Urlaub auf der Insel sicherlich bereichern werden. Damit es hinsichtlich der sprachlichen Barrieren nicht zu Schwierigkeiten oder Komplikationen kommt, arbeiten wir vor Ort immer mit regionalen Guides zusammen, die nicht nur die Landessprache beherrschen, sondern außerdem auch Englisch sprechen. So wird Ihre Hochzeitsreise oder Ihr Naturerlebnis auf Madagaskar zu einem echten Highlight.

3 außergewöhnliche Reisetipps für Madagaskar

Wer sich auf unserer Webseite über die verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Charakteristika der Insel Madagaskar informiert, der wird angesichts der Vielzahl an Möglichkeiten schnell kleinere Überforderungserscheinungen wahrnehmen. Um dem vorzubeugen, haben wir uns auf zwei verschiedene Dinge konzentriert: Unsere Reiseangebote versuchen wir so zusammenzustellen, dass sie verschiedenen Interessen und Bedürfnissen entsprechen können und zusätzlich versuchen wir immer auf ganz konkrete Highlights für einen Madagaskarurlaub hinzuweisen. Drei tolle Ausflugstipps bzw. Reiseziele werden im Nachfolgenden noch einmal separat dargestellt.

Reiseziel: Die Insel Nosy Be

Die Insel Nosy Be ist in vielen unserer Reisepakete inkludiert, da jeder, der einmal auf Madagaskar gewesen ist, dieses magische Eiland einmal besucht haben muss. Nosy Be ist die größte Insel neben der Hauptinsel Madagaskar und gilt als touristisch besonders gut erschlossen. Wenn Sie auf Ihrer Reise nach Madagaskar nicht auf europäische Standards verzichten möchten, dann ist Nosy Be für Sie die perfekte Anlaufstation. Luxuriöse Hotels und kilometerlange Traumstrände können Sie auf Nosy Be ebenso entdecken wie einen ursprünglichen Regenwald, der Ihnen faszinierende Einblicke in die Natur Madagaskars gewährt. Zudem sind auf der Insel zahlreiche sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel Segeln oder Tauchen möglich, von den dort beheimateten Ylang-Ylang-Plantagen, die Sie mit bezaubernden Aromen verführen, einmal ganz zu schweigen. Nosy Be wird schließlich nicht umsonst häufig auch als Parfüminsel bezeichnet.

Reiseziel: Die Insel Sainte Marie

Sainte Marie ist eine weitere Insel, die allerdings vor der Ostküste Madagaskars liegt. Sainte Marie ist heute auch unter dem Namen Nosy Boraha und bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, um einen überaus entspannten und gleichzeitig auch naturverbundenen Urlaub auf Madagaskar zu verbringen. Früher war Sainte Marie die Heimat viele berühmter Piraten, von denen auch heute noch ein kleiner Piratenfriedhof erzählt. Darüber hinaus ist Sainte Marie als echter Hotspot für alle Wal-Freunde bekannt geworden ­ die Buckelwale lassen sich hier hervorragend beobachten, wenn sie mit ihren Jungtieren unterwegs sind – ein spektakulärer Anblick dieser sanften Meeresriesen ist Ihnen vor allem in der Zeit zwischen April und September so gut wie sicher. In der Regenzeit sollten Sie allerdings im besten Fall eher nicht nach Sainte Marie reisen, da die Insel dann nicht selten von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht wird. Unsere Informationen zur besten Reisezeit für Madagaskar gibt Ihnen diesbezüglich aber umfangreiche Auskunft. Falls Sie zusätzliche Informationen zu Ihrer Reiseplanung brauchen, stehen wir ebenfalls zur Verfügung

Reiseziel: Antsiranana und der Norden Madagaskars

Antsiranana ist eine Hafenstadt im Norden Madagaskars und war bis vor wenigen Jahren noch unter dem Namen Diégo-Suarez bekannt. Die mit rund 100.000 Einwohnern recht überschaubare Stadt verfügt über einen natürlichen Seehafen, an dem vor allem die Kreuzfahrttouristen heute gern anlegen. Dieser Seehafen ist es auch, der Antsiranana zu einem gewissen wirtschaftlichen Reichtum verholfen hat. Dementsprechend sind die Verhältnisse in der nördlichen Stadt weitaus europäischer als in den restlichen Teilen Madagaskars. Antsiranana fasziniert aber auch mit den zahlreichen Traumstränden sowie den atemberaubenden Plantagen, auf denen allerlei exotische Güter kultiviert werden. Antsiranana bietet für den europäischen Geschmack die perfekte Symbiose aus Exotik und Vertrautheit und ist deshalb bei Touristen überaus beliebt. Doch auch wenn der Tourismus auf Madagaskar immer stärker zunimmt, kann keineswegs davon ausgegangen werden, dass hier versucht wird einen Massentourismus zu etablieren. Im Gegenteil, die Zahlen der Reisenden, die nach Madagaskar kommen, steigen nur langsam und häufig sind es in erster Linie Naturfreunde, sogenannte Ökotouristen oder Aussteiger, die von einem Urlaub auf Madagaskar träumen. Als wichtiger Faktor in Bezug auf Ihre mögliche Reise nach Madagaskar kann vielleicht noch von Bedeutung sein, dass Sie mit dieser Reise selbst einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz auf der Insel leisten können. Damit das Naturparadies Madagaskar weiterhin Bestand hat, muss viel unternommen werden, um die Menschen von der Landwirtschaft wegzubringen und ihnen andere ertragreiche sowie umweltschonende Möglichkeiten aufzuzeigen, um Geld zu verdienen. Der Tourismus spielt hierbei eine wichtige Rolle, wie Sie auch den einzelnen Abschnitten unserer Hintergrundinformationen entnehmen können. Gern können wir in einem persönlichen Gespräch weitere Tipps für Ihre individuelle Reise nach Madagaskar liefern und Sie mit unseren spezifischen Reiseangeboten vertraut machen. Übrigens können wir diese Angebote immer auch an Ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse anpassen, damit Ihrem unvergesslichen Traumurlaub nichts mehr im Wege steht.

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Regenwald

Die landschaftliche und kulturelle Vielfältigkeit dieser faszinierenden Insel

Wenn Madagaskar im Volksmund als eigener Kontinent bezeichnet wird, wird vor allem auf Madagaskars einzigartige Artenvielfalt und die atemberaubenden Landschaften angespielt. Natürlich spielt dabei auch die isolierte geographische Lage der roten Insel eine Rolle. Gut 400 Kilometer vor der ostafrikanischen Küste erstreckt sich die Insel, deren Fläche beinahe 1,5mal so groß ist wie Deutschland und die mit 5000 Kilometern Küstenlinie einige der schönsten Strände der Welt beherbergt. Viele Tier- und Pflanzenarten konnten sich nur hier entwickeln und sind damit einzigartig auf unserem Planeten. Auch weil erst seit etwa 2000 Jahren Menschen auf der Insel siedeln, konnte sich die besonders artenreiche Flora und Fauna Madagaskars ungestört entfalten.

Landschaft mit Baobabs

Eine Landschaft im Wandel

Für kaum eine andere Tierart ist Madagaskar so bekannt wie für die Lemuren. Sie gelten als eine der Hauptattraktionen, die zahlreiche Besucher jährlich auf die Insel ziehen. Halbaffen wie diese waren früher auch auf anderen Kontinenten verbreitet, wurden aber schließlich von der Evolution durch höhere Affen – und damit letztlich durch den Menschen – verdrängt und sind ausgestorben. Nur auf Madagaskar konnte sich diese Art erhalten. In den letzten Jahren ist der Bestand aber auch auf der roten Insel gefährdet. Die Menschen Madagaskars – Einwanderer aus Indonesien und Afrika – brachten bei der Besiedlung tradierte Methoden der Land– und Viehwirtschaft aus ihren Ursprungsländern mit und rodeten für landwirtschaftliche Zwecke weite Teile des Regenwaldes wegen seiner besonders fruchtbaren Erde. Brandrodung, Abholzung und Überweidung sind nur einige der Schlagworte, die die Situation von Madagaskars Regenwald bis heute kennzeichnen. Leider ist der einstige noch reichere Tierbestand durch diese Entwicklung bereits geschrumpft: War die ursprüngliche Megafauna der Insel (Zwergflusspferde, Riesenschildkröten, Riesenlaufvögel, Riesenlemuren) schon nach wenigen hundert Jahren von den Ahnen der heutigen Madagassen ausgerottet, geraten heute auch die kleineren Vertreter unter zunehmenden Druck. Um diese zu schützen wurden in den letzten Jahren immer größere Teile der Insel zum Naturschutzgebiet ernannt. Aus Hunger und wirtschaftlicher Not werden die Grenzen der Naturschutzgebiete von der Bevölkerung allerdings oft nicht beachtet. Viele sehen die Landwirtschaft und damit leider auch die Brandrodung des Regenwaldes als einzige Möglichkeit ihr Überleben zu sichern.

Der Tourismus als Chance

Um die Artenvielfalt Madagaskars zu retten müssen der Bevölkerung neben der Landwirtschaft weitere Wege der wirtschaftlichen Grundsicherung aufgezeigt werden. Eine davon ist der Tourismus, der nicht nur Arbeitsplätze schafft sondern zudem einen Anreiz gibt, weitere Naturschutzgebiete zu schaffen und deren Grenzen zu achten. Bereits mehr als 300.000 Besucher zählt die Insel jedes Jahr, mit steigender Tendenz. Die verschiedenartigen Landschaftsformen Madagaskars faszinieren die Besucher und auch die unterschiedlichen Kulturen der einheimischen Völker üben auf Touristen einen unbeschreiblichen Zauber aus. Diese haben – allen kulturellen Verschiedenheiten und kriegerischen Konflikten zum Trotz – den Weg zu einer Nation gefunden, deren Sprache, das „Malagasy“, das wichtigste Bindeglied darstellt. Das Land Madagaskar gibt Anreiz für viele beliebte Reiseziele, bei denen Sie indigene Exotik kennenlernen können ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

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Nach 10 Monaten völliger Inaktivität sind Selbständige in der Tourismusbranche auf Madagaskar völlig einkommenslos. Eine Öffnung der Grenzen ist in Madagaskar nicht in Sicht, und wir befinden uns am Beginn der Regenzeit, also der Nebensaison, auch in normalen Zeiten. Ich habe eine Spendenaktion für die Fremdenführer und Fahrer, die ich gut kenne ins Leben gerufen. Von diesem Geld kaufen wir Reis und andere lebenswichtige Dinge und verteilen diese, wenn möglich, regelmäßig bis zur Wiederaufnahme der Reiseaktivitäten frühestens im April 2021. Mein besonderer Dank gilt denjenigen, die bereits gespendet haben. Ich werde morgen mit dem Kauf von Reis beginnen und noch in dieser Woche mit der Verteilung beginnen.
Oder per Überweisung direkt auf mein Konto an Klaus Konnerth
GLS Bank
IBAN: DE66430609674101878400
BIC: GENODEM1GLS
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