Madagaskars Tsimanampetsotsa Nationalpark:

Traumhafter Süden mit einzigartiger fauna & flora

Der Tsimanampetsotsa Nationalpark befindet sich im Südwesten von Madagaskar, unweit der Küste etwa 90 km südlich von Tulear. Der Nationalpark umfasst 430 km² mit überwiegend mit Dornwald und einigen Feuchtgebiete bewachsenem Areal. Dieser Bereich wurde bereits im Jahr 1927 aufgrund seiner biologischen Bedeutung – 90% der Flora und Fauna ist endemisch – als wichtiger Lebensraum für Wasservögel geschützt. Zum Nationalpark wurde Tsimanampetsotsa im Jahr 1966 erklärt. Die Wasserversorgung in dieser trockensten Zone der Insel ist sowohl für die Menschen als auch für die Tiere und Pflanzen nicht einfach: nur 300mm Niederschlag fallen hier im Jahr

Die beeindruckende Artenvielfalt des trockenen Südens

Abgesehen vom Meer gibt es zwei sehr verschiedene Landschaften im Park, die das Biotop dominieren: ein kalkhaltiges Plateau mit dichtem, hauptsächlich lokal endemischem Dornwald und imposanten, dickbäuchigen Affenbrotbäumen (Baobabs) auf der einen Seite und endlose Sanddünen an der Küste entlang auf der anderen Seite. Der Park hat auch zahlreiche Höhlen und Dolinen, die aus einem ehemaligen unterirdischen Stroms entstanden sind. Tsimanampetsotsa ist ein absolutes Paradies für Vogelbeobachter. mehr als 100 Arten sind hier zu finden. Abgesehen von Vögeln gibt es 12 Arten von Säugetieren, unter ihnen der extrem seltene und endemisch lokale Grandidierii Mungo und vier Lemurenarten. Unter den 39 Reptilienarten gehören die Strahlenschildkröten zu den bedeutendsten. Diese sind endemisch in dieser Region und leider extrem gefährdet und vom Aussterben bedroht. Aufgrund der chemischen Zusammensetzung der salzigen Seen, die man dort findet, können eigentlich keine Fische darin überleben. Dennoch sind die auf der Welt einzigartigen, blinden Fische in einigen unterirdischen Höhlen zu finden.

Touren und Wanderwege im Tsimanampetsotsa N.P.

Es gibt einige einfache Touren durch den Nationalpark, die auf alle Bedingungen und persönlichen Interessen zugeschnitten werden können. Das Parkbüro liegt im Dorf Efoetse, können Sie sogar einige englischsprachige Führungen aushandeln.

Tsiamaso Tour: Diese Tour ist der Höhlenerforschung gewidmet. Man kann die Stalaktiten und Stalagmiten bewundern. Auch können Sie hier die berühmten blinden Fische beobachten.

Andaka Tour: Ein kurzer Spaziergang entlang des Seeufers, die sich besonders für Ornithologen eignet, da die Tour an Flamingokolonien vorbeiführt, die zwischen April und Dezember den See bevölkern. Bei dieser Tour genießen Sie eine schöne Aussicht und können auch zu den anderen Jahreszeiten unzählige Vögel und Pflanzen bewundern.

Emande Tour: Sie werden zunächst an Grabstätten der Einheimischen vorbeikommen. Danach genießen Sie einige tolle Landschaften und können Lemuren, Reptilien und Wasservögel beobachten.

Andalamaike Tour: Dies ist ein botanischer Spaziergang durch trockene Landschaften, fokussiert auf Affenbrotbäume, Strahlenschildkröten, Landvögel und unterirdische Höhlen.

Der Tsimanampetsotsa Nationalpark ist auch Teil einiger Rundreisen. Bei einer Reise ins Land der Dornenmenschen zum Beispiel haben Sie nicht nur die Möglichkeit an den tropischen Traumstränden des Südens zu entspannen, sondern besuchen auch zahlreiche Attraktionen des Südens. Eine Reise, die Sie nicht vergessen werden!

Reisevorbereitungen und Anreise

Der Tsimanampesotsa-Nationalpark ist das ganze Jahr über zugänglich, in unseren Angeboten ist er in der Pracht der Pisten Osten und Süden sowie in der Pracht der Pisten -Terra Incognita inbegriffen. Sie sollten bei einem Besuch in jedem Fall daran denken, Wanderschuhe, Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser mitzubringen! Von Tuléar aus erreichen Sie den Park über die Pisten in Richtung Süden. Die erste Etappe ist Anakao, danach geht es weiter bis in die Stadt Beheloka. Von dort aus fahren Sie auf einer sehr schlechten Sandpiste noch etwa 1 bis 2 Stunden bis nach Efoetse weiter, wo sich der Haupteingang befindet. Es ist auch möglich, den Park von Anakao aus per Boot zu erreichen. Die Fahrt dauert rund 4 Stunden, hängt aber von der Art des Bootes ab. Im Park gibt es keine öffentlichen Verkehrsmittel, sodass Sie mit eigenem Mietwagen anreisen müssen, oder einen Tagesausflug von einem der Hotels in Anakao oder Sarondrano buchen können.

Innerhalb des Parks haben Sie die Möglichkeit auf einem der zwei Campingplätze zu übernachten. Die Gebühren belaufen sich auf 10.000 Ariary pro Nacht und Person. Eine weitere günstige Möglichkeit ist die Übernachtung in einem der sehr bescheidenen Hotels in Beheloka. Es sei an dieser Stelle jedoch daran hingewiesen, dass die Herbergen nicht den europäischen Standards entsprechen. Eine etwas bessere Unterkunft bietet das Hotel Ambola, das sich nur wenige Kilometer vom Park entfernt befindet.

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