Madagaskars Betampona:

Artenvielfalt auf kleinstem Raum

Im Osten des Landes, etwa 40 km nordöstlich der Hafenstadt Tamatave, liegt das kleine integrale Reservat Betampona. Es umfasst gerade mal 2,3km², kann aber mit einer unfassbaren Artenvielfalt aufwarten, die seit Neuestem auch Besucher bewundern können. In dem kleinen Gebiet sind stolze 95 Vogelarten heimisch. Außerdem leben 11 Lemurenarten und 10 weitere endemische Säugetierarten in Betampona. Die seltenen Vari sind eine der Lemurenarten, die in Betampona heimisch ist. Leider beläuft sich die derzeitige Population auf nur etwa 35 Tiere, sodass sich ein renommiertes Naturschutzprojekt darum bemüht weitere Exemplare dieser Art in Betampona anzusiedeln, um den Genpool der dort heimischen Gruppe zu bereichern und das Fortbestehen der Art zu sichern. Auch Pflanzenarten, die akut vom Aussterben bedroht sind, entfalten nur noch hier ihre Blütenpracht. Mehr als 250 Pflanzenarten finden sich in dem kleinen Gebiet an der Ostküste.

Betampona: Eines der kleinsten und ältesten Schutzgebiete auf Madagaskar

Dass es sich bei Betampona um ein Gebiet handelt, das besonderen Schutz verdient, erkannte man bereits 1927. Madagaskar war schon damals eines der ersten Länder, das spezielle Schutzgebiete zum Erhalt der einzigartigen Flora und Fauna auswies. Betampona wird seit 1966 offiziell von der ANGAP (National Association for the Management of Protected Areas) beziehungsweise den Madagascar National Parcs verwaltet und ist außerdem in der International Union for Conservation of Nature (IUCN) gelistet. Da es trotz des kleinen Raums eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten beherbergt, die intensiven Schutz bedürfen, war das Reservat bis vor Kurzem lediglich als integrales Reservat ausgewiesen und der Zugang somit nur wissenschaftlichen Forschungsgruppen gestattet. Momentan laufen noch einige Forschungs- und Schutzprojekte, um Betampona auch in Zukunft zu erhalten. Trotzdem können seit einiger Zeit auch Touristen das Gebiet besuchen. Da das Gebiet nur schwer zugänglich ist und man die heimischen Tiere nicht aufschrecken sollte, ist es ratsam, sich vor einem Besuch ausführlich beim Madagascar National Parcs Büro in Tamatave zu informieren.

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