Extrempiste RN5 zum selber fahren

Von Antananarivo  nach Maroantsetra

Tour für erfahrene Pistenliebhaber zum selber fahren

Diese Tour ist eine der wenigen die trotz dem gehobenen Schwierigkeitsgrad  praktisch das ganze Jahr über  befahrbar ist und es ist auch eine der sehr wenigen Touren die für unsere Gäste am Steuer eines Land Rover 90 als Selbstfahrer zugänglich gemacht wurden.

Angesichts der Schwierigkeiten und Anstrengungen dieser Tour ist ein einheimischer Fahrer / Mechaniker obligatorisch dabei. Er kennt die Bedingungen, Schwierigkeiten Besonderheiten der Tour sehr gut und kann mit Rat und Tat beistehen.

Der erste Teil der Tour geht durch die chaotische Hauptstadt wo es keinerlei Schilder oder verständliche Verkehrsregeln gibt und danach geht es über die stark befahrene RN2 in Richtung Osten. Diese beiden Komponenten der Reise sind gefährlich und sollten lieber dem erfahren einheimischen Fahrer überlassen werden.

Ab Tamatave (Toamasina) können die Fahrzeuge von den Gästen gefahren werden.

Es gibt die Möglichkeit die Fahrer in einem unabhängigen Land Rover mitfahren zu lassen, die Kosten dafür werden in den Gesamtpreis eingerechnet. Ansonsten muss der Fahrer im gemieteten Auto mitfahren, sie kümmern sich um die Logistik, Reiseleitung und den Zustand der Fahrzeuge. Es ist dringend angeraten mit zwei Fahrzeugen zu fahren falls eines im Schlamm stecken bleibt kann es wieder herausgezogen werden.

Die Land Rover für 2 Personen haben  nur Fahrer und Beifahrer Sitze, es ist die kurze Version weil sie geländegängiger sind und weniger aufsetzen wenn man die steilen Rampen zur Fähre hochfahren muss.

Es gibt aber auch welche mit 5 Plätzen die günstiger pro Person sind, diese sind auch für die Version mit dem mitfahrenden Mechaniker besser geeignet.

Das Programm ist wie folgt detailliert:

Tag 1: Ankunft auf Madagaskar

Nach Erledigung der Visaformalitäten werden Sie von uns, von einem unserer Guides oder vom Hotel direkt am Flughafen abgeholt. Je nach Ankunftszeit steht entweder ein Hoteltransfer und wohlverdiente Ruhe auf dem Programm oder, wenn es die Zeit zulässt, verschiedene Aktivitäten möglich.
Das Gästehaus ist jedenfalls immer in Flughafennähe.

Übernachtung in der „Villa Sibylle

Tag 2: Antananarivo – Andasibe

Früh am Morgen fahren Sie auf der kurvenreichen und gut ausgebauten RN 2 nach Osten. Unterwegs haben Sie Gelegenheit, das bekannte Privatreservat „Madagascar Exotique“ des berühmten Forschers Andre Pereyras zu besichtigen, wo eine ungeahnte Vielfalt von Reptilien, Amphibien und – in einem nahe gelegenen Waldstück – Lemuren ohne Scheu vor der Kamera posieren. Moramanga ist der nächste Zwischenstopp, ehe es ins nahe gelegene Gebiet von Analamazoatra geht. Nahe dem Nationalpark von Andasibe beziehen Sie Quartier und haben hier bereits die Möglichkeit, den Singschreien der Indri-Indris Zu lauschen, die sich oft bis in die Hotelanlage hinein begeben.
Andasibe ist sehr wahrscheinlich einer der meist besuchten Orte von Madagaskar. Tausende von Besuchern kommen jedes Jahr, um die größte Lemurenart von Madagaskar zu sehen. Die Nähe zur Hauptstadt Antananarivo trägt ebenfalls dazu bei, dass der Andasibe NP zu stark besucht ist. Hauptsächlich in der Hochsaison ist es sehr schwierig, in den wenigen Hotels ein Zimmer zu buchen. Deswegen sollte der Besuch im Andasibe N.P. frühzeitig eingeplant werden.

Übernachtung im Hotel „Vakona Lodge“ oder gleichwertig

Tag 3: Andasibe- Mitsinjo

Heute folgt nach dem Frühstück ein Besuch im Mitsinjo Reservat in Andasibe. Auf der mehrstündigen Wanderung sehen sie Indri-Indris und andere, höchst seltene Tier- und Pflanzenarten. Nach der Rückkehr zum Hotel am späten Vormittag geht es in den „Vakona-Zoo“: auf der berühmten Lemuren Insel, die mit einem Boot angefahren wird, tummeln sich zahlreiche Lemuren, die einst aus der illegalen Gefangenschaft entnommen und hier „ausgewildert“ wurden. Die Tiere haben allerdings jegliche Scheu verloren und hüpfen den Besuchern buchstäblich auf der Nase herum. Daher ist abwaschbare Regenkleidung unbedingt empfehlenswert. Der nahe beigelegene Wald bietet einer großen Zahl von Krokodilen, der seltenen „Fossa“, und anderen zoologischen Besonderheiten Madagaskars eine Heimat. Er ist auf einem 1 bis 2-stündigen Rundgang gut zu erkunden.

Übernachtung im Hotel „Vakona Lodge“ oder gleichwertig

Tag 4: Andasibe – Brickaville – Tamatave

Früh morgens verlassen Sie den Regenwald und fahren weiter auf der recht stark befahrenen Straße in Richtung Osten. Nach Brickaville kann ein kleiner Abstecher nach Manambato und zum Rasoabe See gemacht werden, wenn der Zustand der Piste es ermöglicht. Nach einer längeren Mittagspause geht es dann weiter bis nach Tamatave (Toamasina), der größten Hafenstadt Madagaskars und der zweitgrößten Stadt des Landes. Sie wird am Nachmittag erkundet. Tamatave hat ein wachsendes Potential für wirtschaftliche Aktivitäten und ist durch den Seehafen das wichtigste Handelszentrum des Landes geworden. Die Stadt erstreckt sich entlang des unendlich langen Sandstrandes. Seine koloniale Vergangenheit ist trotz einiger heftiger Zyklone durch die Bauart immer noch sichtbar. Breite Boulevards sind mit mächtigen Bäumen bepflanzt, alte und teilweise verkommene Kolonialgebäude und Strandpromenaden erinnern ein wenig an Nizza und an die Côte d’Azur in Frankreich. Es ist nicht möglich in Tamatave zu baden.

Übernachtung im „Hotel Joffre“

Tag 5: Tamatave – Mahavelona – Mahambo

Die Straße ist von üppiger tropischer Vegetation umgeben. 60 km nördlich von Tamatave durchqueren Sie Mahavelona (Foulpointe), ein Strandresort der hauptsächlich für die Stadtbewohner ein populär gewordener Urlaubsort ist. Hier kann man schwimmen. Eine Korallenbarriere hält die Haie fern vom Strand. Auf der anderen Seite der Straße beginnt schon ein dichter Tropenwald. Hinter dieser Stadt gibt es eine „schwimmende Brücke“. Seit ein Zyklon die ehemalige Brücke zerstört hat, „schwimmt“ sie zur Regenzeit nur noch teilweise und man muss durch das Wasser fahren, was aber mit dem Geländewagen kein weiteres Problem sein sollte.
Danach erreichen Sie die Bucht von Mahambo, ein viel schönerer, wilder und friedlicher Ort, wenn man ihn mit Foulpointe vergleicht. Hier ist das Baden immer sicher. Das Hotel direkt am Strand ist perfekt vor Beginn der Extrem Tour, die ab dem nächsten Tag auf dem Programm steht.

Übernachtung im Hotel „La Pirogue“

Tag 6: Mahambo – Fenerive Est – Sonierana Ivongo – Manompana

Die Landschaft wirkt wilder. Sie durqueren Fenerive Est, eine kleine, sehr typische Stadt der Ostküste, die von immergrüner Vegetation umgeben ist. Zur Regenzeit riecht es nach Nelken und Zimt. Die Bäume sind voller Mangos und Litschis. In den Kurven vor Sonierana Ivongo sieht man weit draußen auf dem Ozean die schattenhaften Umrisse der Insel Sainte Marie, die etwa 40 km östlich parallel zur Küste von Madagaskar liegt.
Sonierana Ivongo hat sehr wenig zu bieten. Hier endet die Straße plötzlich am Ufer des Flusses. Es ist eine kleine, aber durch seinen Hafen sehr belebte Stadt. Sie ist der Ausgangspunkt für die Fähren zur Insel Sainte Marie (die nicht auf dem Programm dieser Reise steht, die aber individuell auf Anfrage eingeplant werden kann). Derselbe kleine Hafen ist aber auch der Ausgangspunkt eines des eindrucksvollsten und gewaltigsten Erlebnisses das Madagaskar zu bieten hat, wenn man den Windungen des Flusses nach Norden folgt, statt nach Osten zur Mündung ins Meer zu fahren.
Der Landcruiser wird auf eine „Fähre“ gefahren und schifft tuckernd durch die Windungen des Flusses bis zu einer primitiven Anlegestelle am anderen Ufer. Da beginnt das Abenteuer richtig.
Es geht auf einer sandigen Piste weiter nach Norden bis zu der nächsten Flussüberquerung. Hier gab es früher ganz einfache, aus alten Ölfässern gebastelte Fähren, die aber vor etwa 10 Jahren durch schwere Stahl Pontons der Sowjetischen Armee ersetzt wurden. Der Nachteil ist, dass man den Fluss seitdem nur noch bei Flut überqueren kann und daher oft stundenlang warten muss, bis der Wasserpegel wieder steigt. Danach geht es weiter über eine schlechte, aber noch nicht schreckliche Piste bis zum Ufer eines dritten Flusses, der auch mit einer Fähre durchquert werden muss. Hier ist das Wasser jedoch tief genug, um nicht von den Gezeiten abhängig zu sein.
Sie merken es sofort, dass Sie hier auf einer der einsamsten Routen weit abseits der ausgetretenen Pfade des Tourismus unterwegs sind. Die Piste verläuft parallel zur Insel Sainte Marie. Die Vegetation ist ähnlich, die Landschaften jedoch sind beeindruckender, auch auf dem ersten Teil dieses ungeheuren Pistenabenteuers.
Manompana war ein Piratenhafen, weil die riesige Tintingue Bucht ein natürlicher Schutz für die Schiffe an der Ostküste von Madagaskar war. Sie sind jetzt nur 200km nördlich der riesigen Hafenstadt Tamatave, aber Sie befinden sich in einer anderen Welt. Die Bucht ist traumhaft schön: Kokospalmen säumen kilometerlange Sandstrände. Auf einem schmalen Pfad kommt man an dichten Mangrovenwäldern vorbei. Danach geht es durch einen Wald weiter. Man hört immer deutlicher den Indischen Ozean rauschen und dann kommt ein Strand, wie man ihn auf Postkarten aus der Südsee sieht. Die Mahela Halbinsel ist ein tropisches Paradies für sich alleine. Das Korallenriff beschützt die Küste.

Übernachtung im Hotel „Au bon ancrage“, direkt an der Bucht gelegen

Tag 7: Manompana und Umgebung

Dieser Tag beginnt mit einer ruhigen Bootsfahrt bis zum Ausgangspunkt des Ambodiriana Privatreservates, gefolgt von einem Besuch des dortigen küstennahen Regenwaldes und der Rückkehr nach Manompana am Nachmittag. Wenn die Zeit langt und wenn das Meer ruhig genug ist, kann auch noch ein kleiner Abstecher zur „Ile aux Sorciers“ (Insel der Schamanen) eingeplant werden. Hier werden noch heutzutage Riten durchgeführt und es gibt ziemlich viele örtliche Tabus.

Übernachtung im Hotel „Au bon ancrage“, direkt an der Bucht gelegen

Tag 8: Manompana – Antanambe

Die heutige Etappe ist nur 40 km lang, jedoch wird die Piste deutlich schwieriger: Flussdurchquerungen, Schlamm, Brücken, aber auch atemberaubend schöne Ausblicke auf den Ozean und der Regenwald auf der anderen Seite der Piste.
Antanambe ist ein friedlicher Ort, der eine recht schöne Unterkunft anzubieten hat.

Übernachtung im Hotel „Chez Grondin“, direkt am Ozean gelegen

Tag 9: Antanambe – Mananara Nord National Park

Nach dem Frühstück begeben Sie sich in den Teil des riesigen Reservates. Etwa 6 Stunden Fußmarsch stehen auf dem heutigen Programm. Das Mittagessen findet in der Nähe eines Wasserfalls statt. Danach können Sie den restlichen Tag am Strand verbringen.

Abendessen und Übernachtung „Chez Grondin“

Tag 10: Antanambe – Sahasoa

Nach dem Frühstück starten Sie erstmal für 15km mit einer extremen Piste, um danach mit einem Motorboot Richtung Marine Park Von Mananara und zu der in jungfräulichem Zustand gelassenen Insel Nosy Antafana zu fahren. Nach dem Besuch des Nationalparks geht es wieder zurück nach Sahasoa. Der erlebnisreiche Tag klingt mit einem Dorfbesuch und einem Abendessen bei dem Verein der Frauen der Fischer in Sahasoa aus.

Übernachtung „Verein der Fischerfrauen“, keine anderen Möglichkeiten vorhanden

Tag 11: Sahasoa – Mananara Nord

Dieser Abschnitt ist der schrecklichste von allen. Hier befinden Sie sich auf einer ganz extremen Piste, die nur von sehr wenigen Fahrern und nur mit speziell dafür präparierten Geländewägen befahren werden kann. Nach der Ankunft in Mananara beziehen Sie erstmal Ihr Quartier im Hotel. Danach begeben Sie sich auf die „Insel Roger“, um die seltensten nachtaktiven Lemuren der Welt beobachten zu können: die Aye Aye (Daubentonia Madagascariensis) leben hier.

Übernachtung im „Aye Aye Hotel“

Tag 12 bis 14: Mananara Nord – Maroantsetra

Hier beginnt die  wirkliche Schwierigkeit mit dem Geländewagen.  Die Piste ist in so einem schlechten Zustand, dass die Strecke zwischen Maroantsetra und Mananara Nord auch für Profis mit speziell angepassten Autos nicht mehr befahrbar ist. Die Übernachtungen sind nur in sehr einfachen Unterkünften oder im Zelt möglich.

Maroantsetra ist nicht nur ein absolutes Mekka für Naturliebhaber, die kleine Stadt ist auch als das Tor zu der riesigen Masoala-Halbinsel bekannt. Der größte Nationalpark auf Madagaskar, bekannt für seine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die sonst nirgendwo auf der Welt gefunden werden kann, beginnt hier. Hier an der Bucht von Antongil zwischen dem Meer und dem feuchten und üppigen tropischen Wald, 100 km nördlich von Mananara, befindet sich das Ende der “Straße” von Tamatave Richtung Regenwald. Von hier aus gibt es nur Waldwege, die durch den dichten Dschungel oder entlang der Küstenlinie gen Norden in Richtung Vanilleküste führen.
Das Stadtleben wird durch den Erntezyklus von Vanille und anderen Gewürzen oder aromatischen Pflanzen bestimmt. Die Verarbeitung der Vanille, Plantagen sowie der Handel von Gewürznelken und Vanille sind saisonale Aktivitäten – genau wie der Tourismus, der trotz 3-wöchentlichen Flugverbindungen noch ziemlich wenig zum Wohlstand der Bevölkerung beiträgt. Es ist eine ruhige Stadt, die als einzigen Lärm das Rauschen der Meeresbrisen in den Kokos Palmen und dem Geräusch von feinem Regen auf den Blättern zu bieten hat.
Maroantsetra, in der Mitte der Bucht von Antongil gelegen, ist der Ausgangspunkt für viele Ausflüge und für mehr oder weniger schwierige Trekking Touren durch den Regenwald oder entlang der Küstenlinie. Entweder zu Fuß, mit dem Boot oder sogar mit Kajak kommt man langsam vorwärts. Aufgrund der sehr günstigen klimatischen Bedingungen gibt es in dieser Gegend die am höchsten diversifizierten sowie die dichtesten und reichsten Wälder auf Madagaskar. Die sehr abgelegene Lage trägt wahrscheinlich ebenfalls dazu bei, dass sie hier, viel mehr als irgendwo anders auf Madagaskar, wirklich absolut unberührte Natur erleben können.
Es ist eine einmalige Gelegenheit makellose und endlose Strände mit feinem Sand, fantastische Landschaften und eine intakte traditionelle Kultur zu erleben.
Für die „Elite“ der Wanderer und Naturliebhaber ist Maroantsetra auch der Ausgangspunkt zu einer 5 bis 7 tägigen Trekking Tour, die quer durch den Regenwald der Masoala Halbinsel geht. Zudem wird der Masoala N.P. völlig durchquert. Die Gegend stellt darüber hinaus den einzigen Zugang über Land zu der Vanilleküste dar.
Der Schwierigkeitsgrad des Zuganges zu dieser Region, sowohl über Land als auch mit dem kleinen Flugzeug, das Maroantsetra anfliegt, steht in direktem Zusammenhang mit dem sehr geringen Besucherstrom. Andererseits garantiert dies die Authentizität dieser einzigartigen Region, die sie sicher noch lange bewahren wird.
Hier in Maroantsetra endet das Pistenerlebnis, doch andere Abenteuer warten bereits Sie. Diese Reise wird individuell an Ihre Wünsche und Erwartungen angepasst. Falls Interesse besteht: bitte mit uns Kontakt aufnehmen.
Unsere Angebote in Masola und Umgebung werden von zwei verschiedenen hochspezialisierten Partnern und lokalen Anbietern übernommen:

 

 

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