Baobab Tour mit Tsingy von Bemaraha zum Selberfahren

Selberfahren auf Madagaskar war bis zu unseren Angeboten fast unmöglich. Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Ländern, die dafür bekannt sind, blieb Madagaskar durch die etwas rustikalen Bedingungen und auch wegen der schwierigen Verkehrsbedingungen unberührt von diesem Trend.

Es sind auch jetzt keine leichten Verkehrsbedingungen und Selberfahren während des Urlaubs auf Madagaskar ist nicht für Anfänger gedacht.

Die Reise ist eine faszinierende Mischung aus atemberaubenden und unwahrscheinlich vielfältigen Landschaften, teilweise auf Asphalt und etwa die Hälfte auf sandigen Pisten mit mittleren Schwierigkeitsgraden. Ein ortskundiger Reiseleiter ist dabei und kümmert sich um die Gäste und das Fahrzeug.

Tag 1: Ankunft in Antananarivo

Nach Erledigung der Visaformalitäten werden Sie von einem unserer Guides oder vom Hotel direkt am Flughafen abgeholt. Je nach Ankunftszeit steht entweder ein Hoteltransfer und wohlverdiente Ruhe auf dem Programm oder es sind, wenn es die Zeit zulässt, verschiedene Aktivitäten möglich.
Das Gästehaus ist jedenfalls immer in Flughafennähe.Übernachtung in der „Villa Sibylle

Tag 2: Antananarivo – Antsirabe (170km geteerte Straße)

Der Fahrer übernimmt wie ausgemacht das Auto, bis die chaotische Stadt Antananarivo außer Sichtweite ist. Sobald die RN7 beginnt, werdet ihr euch langsam an die speziell auf Pisten umgebauten Toyota Landcruiser und an die hiesigen „Verkehrsregeln“ gewöhnen müssen.
Antsirabe ist die höchst gelegenste Stadt auf Madagaskar. Es gibt viel zu erleben. Wenn ihr Lust habt, kann die erste Piste bis zum Vulkansee Tritriva ausprobiert werden, ansonsten sind Stadtbesuche auf dem Programm.

Übernachtung im Hotel „Chambres du Voyageur

Tag 3: Antsirabe – Ranomafana  (250 km Piste und geteerte Straße)

Wir verlassen Antsirabe nach dem Frühstück und fahren weiter gen Süden bis wir nach kurvenreicher Fahrt ins „Ialatsara-Camp“ kommen. Das private Reservat ist Heimat zahlreicher seltener Lemurenarten, die auf einem Pirschgang entdeckt und beobachtet werden können. Darauf folgen das Mittagessen und die Weiterfahrt über eine fast unbekannte Abkürzung, die durch Hochlanddörfer bis in den Regenwald westlich von Ranomafana führt.
Ein sehr warmes Bad im örtlichen Thermalbad ist möglich, um sich von den Strapazen der Reise zu erholen.

Übernachtung im Hotel „Grenat

Tag 4: Ranomafana N.P. – Ambalavao (130km geteerte Straße)

Früh am Morgen geht die Fahrt zahlreiche Serpentinen hinauf zum Parkeingang. In den Morgenstunden sind die zahlreichen Lemurenarten am aktivsten und der Nebelwald offenbart dann seinen ganzen Zauber. Das Frühstück wird als Picknick mitgenommen und am „Solitude“, einem eindrucksvollen Aussichtspunkt inmitten des Waldes, eingenommen.
Danach fahren wir durch viele kleine Dörfer, deren Farben von roter Erdfarbe bis leuchtend rot mit grünem Hintergrund variieren. Die Landschaft ist sattgrün, die Reisfelder sind ein Mosaik aller möglichen Grüntöne im Spiegel unzähliger Teiche. Die Region von Fianarantsoa wird landwirtschaftlich intensiv genutzt (vor allem Tee, Wein und Reis). In Fianarantsoa besuchen Sie das Fotostudio des weltberühmten Fotografen Pierrot Men.
Dann geht die Fahrt auf der gut geteerten Straße immer weiter nach Süden. Gewaltige Granitfelsen, immer karger werdender roter Laterit Boden und magere Gräser sind zu sehen. Die Landschaft verändert sich gewaltig, wenn man auf den Pass mit dem wunderschönen Aussichtspunkt hochkommt. Von dort kann man sehr weit in das Tal von Ambalavao hinabsehen, das friedlich zwischen den hohen Bergen liegt. Kurvenreich verläuft die Fahrt nun talwärts. Links und rechts der Straße tauchen Weinreben auf. Die Landschaft ist ringsherum von einem wirklich einzigartigen Gebirgsszenario umgeben.

Übernachtung im Hotel „Tsienimparihy Lodge

Tag 5: Ambalavao – Anja – Andringitra – Tsarasoa Camp (52km geteerte Straße und Piste)

Heute beginnt ein richtiges Abenteuer: nach dem Frühstück geht es zunächst nach Süden, bis wir erstmals zu einem von einer Dorfgemeinschaft gegründeten Reservat, das wunderschön gelegen ist, kommen. Dort können Hunderte von Lemuren und andere Tiere ungestört leben. Danach sind noch etwa 20 Kilometer auf der RN7 zu fahren, bis wir die Abzweigung zum Tsaranoro-Tal erreichen, einem der Zugänge zum Andringitra-Gebirge. Nach 1-stündiger Fahrt auf schlechter Piste erreichen wir das Tsarasoa-Camp unterhalb des berühmten „Pic Chamäleon“, der seinem Namen alle Ehre macht. Hier ist noch genügend Zeit, einen etwa 2-stündigen Aufstieg zum Gipfel zu unternehmen oder optional in einem nahegelegenen Waldgebiet zahlreichen Lemuren „auf den Pelz“ zu rücken.

Abendessen und Übernachtung im Tsarasoa Camp

Tag 6: Andringitra – Ranohira (185 km geteerte Straße)

Continue to the south: after crossing the gate of the south, the landscape becomes increasingly meager. We leave the highlands quickly, because the road is well developed. The area resembles a bit the African savannas. In the afternoon we arrive in the most famous national park of the island in Ranohira, Isalo National Park.

Overnight at Hotel “Chez Berny”

Tag 7: Isalo N.P. (22km Piste)

Today is the day of the discovery of the Isalo massif, its strange granite and sandstone sculptures, as well as its unique flora and fauna. The Isalo National Park covers much of the massif north of the RN7. It is made of continental sandstone from the Jurassic period, whose shapes, colors and natural sculptural formations are very different in different areas of the park. Isalo is a vast area that stretches over almost 82,000 hectares with an average altitude of 1,000 meters.
Amidst the barren and mineral landscape, there are beautiful natural pools and waterfalls surrounded by lush tropical nature. You can swim there in clear water and let your mind wander.
The duration and severity of the day hike will be tailored to the skills of the participants.

Overnight at Hotel “Chez Berny”

Day 8: Ranohira – Zombitse – Sarondrano (280km of good road and piste)

After the unique landscape of the Isalo NP, savannas and desert landscapes follow as far as Tuléar, the coastal city with only a few rainy days a year. We are almost directly under the Tropic of Capricorn.
On the way we can visit a sapphire pine in Ilakaka and also see the first giant baobabs. In a village where there is no water at all, we distribute the drinking water accumulated over the journey in the empty bottles.
Before Tuléar it goes on the sandy track south through remote areas. Before you approach the headland of Sarondrano, which extends between sand dunes and mangrove forests in the turquoise-blue Lagon, it gets exciting. Between Tuléar and Saint Augustin is one of the most pleasant guesthouses I know on this island.Résidence Eden Lodge
“is still an insider tip, but this will soon get around and there are very few accommodation options.

Overnight at the hotel ” Résidence Eden Lodge

Day 9: Sarondrano and surroundings

Today is a rest day, before the slopes of the west begin. But for those who need action, a variety of visits and activities are offered. Competent guides are available and the planning and logistics are taken over immediately under the best possible conditions. There are jib, pirogue, motorboat, canoe, off-road vehicles, visits to a huge reserve and even paragliding. If you just want to relax, you can enjoy the 32 ° warm sea and the unclouded sunshine.

Overnight ” Résidence Eden Lodge

Day 10: Sarondrano – Tuléar – Ifaty – Ambatomila (mainly piste 160km)

After breakfast we start to Tuléar and then on the RN9 north. Visits to Ifaty are possible. The thorn forest in Reniala is especially recommended. The onward journey takes place on a sandy track to Ambatomila.

Overnight at the hotel “Shangri La”

Day 11: Ambatomila – Andavadoka (track 50 km)

Sandy piste with sometimes very deep sand, turquoise lagoons, the most beautiful beaches without people as far as you can see and a fantastic forest of thorns with giant baobabs: Here live the legendary Mikea, a small ethnic group that is considered to be the indigenous people of Madagascar.

Overnight at the hotel “Manga Lodge”

Tag 12: Andavaoka – Manja (Piste 210 km)

Eine herrliche, rote Laterit-Piste, die sich in der Immensität der Savannen und Baobabwälder verliert, kleine, staubige Dörfer, Zebu-Karren: die Schönheit von Madagaskar zieht vorbei. Erste Schwierigkeit ist die Überquerung des Mangoky Flusses. Die Fähre von Beovay überquert den breiten Mangoky Fluss, doch erstmals muss man den aufgewühlten Sand bewältigen und das könnte beim Kamel Trophy passieren. Danach geht es mit der uralten Fähre auf das andere Ufer, was mindestens 2 Stunden in Anspruch nimmt.
Es geht weiter über ziemlich üble Pisten bis nach Manja, eine kleine Stadt „in the middle of nowhere“, wo wir im einzigen Hotel Quartier beziehen (müssen).

Übernachtung im Hotel Kanto

Tag 13: Manja – Belo sur Mer (Piste 100km)

Wilde und wunderschöne Landschaften, sandige Pisten, die von Euphorbien und Baobabs umgeben sind, Termitenhügel und hohe Gräser sind typisch für diese trockene Savannenlandschaft. Langsam nähern Sie sich wieder dem Mosambik Kanal Baobab Raid auf Madagaskar. Die Orientierung auf den sehr schmalen Pfaden, die in alle Richtungen abbiegen, wäre ohne das Begleitfahrzeug unmöglich – zumal es keine GPS Karten gibt. Sie befinden sich in ursprünglichen Landschaften, ohne oder fast ohne Bevölkerung. Die Natur ist immens und wild. Es gibt einige Flüsse im Herzen des tiefen Südens, die zu durchqueren sind, bis man schließlich die Lagunen und die schönen Fischerdörfer des Volksstammes Vezo am Ende der Welt, in Belo sur Mer, unserer heutigen Etappe, wiederfindet.
Übernachtung im Hotel „Ecolodge du Menabe”

Tag 14: Belo sur Mer – Morondava (Piste 90km)

Nach einem ausreichenden Frühstück am Strand, bei dem Sie die Ausleger Pirogen der Fischer beobachten können, die auf dem türkisfarbenen Meer ihren Lebensunterhalt verdienen, geht es weiter über die Pisten bis nach Morondava, wo wir in einem schönen Strandhotel Quartier beziehen. Es muss alles wieder aufgetankt und für die kommenden 900 km Piste vorbereitet werden.

Übernachtung im Hotel „Chez Maggie“

Tag 15: Morondava und Umgebung

Dieser Tag wird Morondava und der Umgebung gewidmet. Wir unternehmen eine Exkursion nach Norden und besuchen die berühmten „Baobabs Amoreux“, die sich wie zwei Liebende umschlungen halten. Außerdem sehen wir die einmalige „Allée des Baobabs“, eines der bekanntesten Motive ganz Madagaskars. Am Nachmittag kehren wir nach Morondava zurück und haben die Gelegenheit, die Stadt kennen zu lernen und eines der ausgezeichneten Restaurants zu besuchen.

Übernachtung im Hotel „Chez Maggie“

Tag 16: Morondava – Bekopaka  (Straße und schlechte Piste 235km)

Diese Etappe ist relativ lang: 235 km und mindestens 7 Stunden Fahrt durch das Gebiet des Sakalava Volksstammes.

Übernachtung im Hotel „Olympe de Bemaraha“

Tag 17: Kleine Tsingy

Es steht ein Besuch des Petit Tsingy und die Schlucht von Manambolo auf dem Programm.
Dieser Tag beginnt am frühen Morgen mit dem Besuch der Manambolo Schlucht mit einer Einbaum-Piroge. Zu sehen gibt es Höhlen und eine bekannte Familiengruft der mythischen Vazimba Stämme, die angeblich dort im 17. Jahrhundert ansässig waren und die als Ur-Einwohner Madagaskars gelten. Am Nachmittag steht die gemütliche Erkundung der kleinen Tsingy auf dem Programm. Dort gibt es ein Labyrinth aus Kalkstein und andere seltsame mineralischen Formationen zu sehen. Dort leben aber auch die Sifaka Lemuren, viele Arten von Vögeln und unzählige andere endemische Tiere.

Übernachtung im Hotel „Olympe de Bemaraha“

Tag 18: Große Tsingy

Am frühen Morgen starten Sie und der Tag beginnt mit 15 km Piste bis zu den sogenannten großen Tsingy. Eine Stunde Fahrt ist mindestens notwendig, um die relativ kurze Strecke zu bewältigen und diese sehr schlechte Piste ist nur während der Trockenzeit befahrbar.
Danach sind Wanderungen in dieser phantastischen Landschaft vorgesehen und wie immer werden diese an die Fähigkeiten unserer Gäste angepasst. Zu sehen gibt es außer den skurrilen Felsformationen unwahrscheinliche Felskathedralen, Wasserfälle, bewaldete Schluchten und vor allem eine einzigartige Fauna und Flora.
Am Abend bieten die lokalen Führer einen optionalen nächtlichen Spaziergang an, bei dem es Chamäleons und vor allem die seltenen Maus-Lemuren zu sehen gibt.

Übernachtung im Hotel „Olympe de Bemaraha“

Tag 19: Bekopaka – Kirindy – Baobab Allee – Morondava (150 km geteerte Straße und Piste)

Auf der Rückfahrt kann entweder der Kirindy Wald, welcher auf dem Weg nach Morondava ist, oder die berühmte Baobab Allee beim Sonnenuntergang besucht werden.

Übernachtung im Hotel „Chez Maggie“

Tag 20: Morondava – Antsirabe (550 km geteerte Straße)

Nach dem sehr zeitigen Frühstück geht es über die neu ausgebaute „Chinesische Schnellstraße“ durch die Steppenartige Landschaft hinauf bis nach Miandrivazo. Dier fließt der Mahajilo Fluss, der etwas weiter Tsiribihina genannt wird, vorbei. Es ist einer der heißesten Orte auf Madagaskar. Von dort geht es aufwärts bis in die kälteste und höchstgelegene Stadt, die wir schon am Anfang der Tour erkunden konnten: Antsirabe.

Übernachtung im Hotel „Chambres du Voyageur

Tag 21: Antsirabe – Antananarivo (170 km geteerte Straß)

Nach dem Frühstuck fahren wir los Richtung Norden auf der legendären „Route Nationale N° 7.
Wir fahren über die kurvenreiche Straße durch schöne Dörfer quer durch das Hochland, ehe wir in Behenjy zu Mittag rasten. Der kleine Ort, in einem grünen, weiten Tal gelegen, ist bekannt für die hier angebotenen Spezialitäten aus Entenleber. Tierschützer dürfen aufatmen: die Tiere werden keinesfalls in berüchtigter Manier gestopft, sondern führen ein freies Leben ohne Zwang. Das Restaurant „Au Coin du Foie de Gras“ ist weit über die Landesgrenzen bekannt und bietet eine überraschende Vielfalt an Speisen.
Der Verkehr wird immer dichter: wir nähern uns dem Ende unserer Reise. Der Fahrer übernimmt das Steuer, um Antananarivo zu durchqueren.

Übernachtung im Gästehaus der „Villa Sibylle

Tag 22: Antananarivo und Umgebung – Flughafentransfer

Besonders schön ist der „Lemurs Park“, falls Jung und Alt noch nicht genug von den drolligen Tieren haben. Auch andere Sehenswürdigkeiten gibt es in Fülle. Ihr Reiseleiter berät sie gerne!
Am Abend bringen wir Sie zum Flughafen. Meist geht der Heimflug nach Mitternacht, daher werden Sie die Möglichkeit eines „Day Use“ im Hotel zu schätzen wissen und können vor dem Flug in Ruhe alles vorbereiten.

Day Use im „Villa Sibylle

Wichtige Hinweise:

A local and local driver will be there throughout the trip and he will retain the status of “captain on board” because he knows the roads and the conditions of the run, and he is much better at assessing situations and dangers. He has the right to take over the car if the guests drive bad or dangerous. Guests are entitled to drive with the exception of the chaotic city of Antananarivo, as long as they do not endanger other persons, themselves, the provided Toyota Landcruiser or other vehicles.
The stages are planned so that it should never happen at night.

This tour is individually adapted to the wishes and expectations of the guests and therefore there is no flat rate for it. Please inquire directly with us.

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